Der Begriff der Religion im System der Philosophie
Part 18
=Sittlich=: Begriff des Sittlichen und der Ethik 17; Realität des Sittlichen 36; Realisierung des Sittlichen 60; Dasein und Sittlichkeit 51; sittliche Welt 27; sittliche Arbeit 61, 63 f., 115; sittliche Stetigkeit 56; sittliche Freiheit 65; es soll der Sittlichkeit niemals an der Menschenart mangeln 116; sittlicher Charakter 68; sittliche Erfahrungen 124; sittliches Individuum 57; sittliches Selbstbewußtsein 58; sittliche Person 61; sittliche Nöte 53; sittliche Schwächen 54; Rührung und Sittlichkeit 97; sittliche Erscheinung des gemeinen Mannes 102; sittliche Entfaltung der Menschennatur 102; Sittlichkeit und ästhetisches Gefühl 97; sittliche Kultur im Wechselverkehr der Völker 139; Wandel der sittlichen Vorstellungen 70; sittliche Reformbestrebungen 125; Religion und sittliches Gefühl 102; Sittlichkeit als Kriterium der Religion 119; Gott als Bürge für die Realität des Sittlichen 78, 81, 101, 103; altbiblische Sittlichkeit 126; Sittlichkeit und Religion bei den Propheten und in den Psalmen 100. s. a. _Ethik_.
=Skepsis=: Mystik wider S. 104; S. Widerspruch zum Gebet 104; S. im Kohelet 26.
=Sklave=: S. und Mitmensch 76.
=Sokrates=: S. und die Ethik 11; der Begriff 28; der Begriff des Menschen 34; das Problem des Guten 34.
=Souveränität=: S. der Kunst 91.
=Sozial=: Der Mensch in seinem sozialen Charakter 80; soziale Idee des Menschen 82; soziale und relative Gemeinschaft 83; soziale Grundtendenz der neuen Zeit 118; soziales Schicksal 119; soziale Erweiterung des Individuums 76; soziale Humanität 78; soziale Wirklichkeit 70; prophetisch-messianischer Sozialismus 100, 127; Sozialismus Altisraels 73; religiös-soziale Menschenliebe 79; sozialpolitische Aufgabe der Religion 120; praktisches Christentum 125. s. a. _Wirtschaft_.
=Soziologie=: S. im Verhältnis zu Ethik und Religion 5; die Menschheit in ihrer soziologischen Zweideutigkeit 53.
=Spekulation=: Religiöse S. in ihrer wissenschaftlichen Bedeutung 65.
=Spinoza=: Am Abschluß der jüdischen Philosophie 14; Einfluß auf die deutsche Philosophie der Religion 14; deus sive natura 27; Leugnung des Zwecks 38; S. über das Mitleid 76; über die Liebe bei Gott 80; Selbstbewußtsein und göttliche Substanz 134.
=Sprache=: Religiöse Sprachkraft 92; Liebe als Bedürftigkeit im Sprachgebrauche 87. s. a. _Hebräisch_, _Griechisch_, _Lateinisch_.
=Staat=: S. und Gesellschaft 73; S. und Individuum 52, 118; Staatenbund der Völker 35, 139; S. bei den Propheten 33; S. bei Platon 34, 52. s. a. _Politik_.
=Stände= s. _Armut_.
=Stamm= 60.
=Statistik= 61. s. a. _Moralstatistik_.
=Staunen=: S. als Anfang der Erkenntnis 83.
=Stellvertretung=: Stellvertretendes Leiden des Messias 129; Stellvertretung in der Wechselwirkung der Völker 131.
=Stetigkeit=: Sittliche S. 56.
=Stil=: S. der alten Bibel 71.
=Stoff=: Sittlichkeit als stoffliche Voraussetzung des ästhetischen Gefühls 97; Religion als Stoff der Kunst 129; desgl. Individuum 87.
=Strafe=: S. und Sünde 68 f.; S., Buße und Erlösung 69; S. und Leid 69, 127.
=Streben=: S. zur Allheit 55; Mensch zu Gott wie S. zu Gelingen 67, 116; S. nach Erlösung 115. s. a. _Suchen_, _Verlangen_.
=Subjekt=: S. und Objekt in der Religionsphilosophie 2; in der Kunst 135.
=Subjektivität=: Grenzen der S. 113; subjektive Motive 34.
=Subreption=: S. des religiösen Bewußtseins im Kunstgefühl 91.
=Substanz= 134.
=Suchen=: Unendlichkeit des Suchens 122. s. a. _Streben_.
=Sühne= s. _Schuld_.
=Sünde=: S. und Strafe 68; S. und Versöhnung 57; S. und Vergebung 68; S. ein Ferment der Sittlichkeit 65; Durchgang des Menschen durch das Sündenbewußtsein 65; S. und Individuum 55, 56, 62, 103, 117; S. und Leid im Christentum 125; die S. vor der Tür (Gen. 4, 7) 54; jeder stirbt an seiner eignen S. (Deut. 24, 16) 61; die Seele sündigt (Num. 15, 27) 61, 99; Sünden der Väter 61; Reinheit der Seele und heiliger Geist gegenüber der S. 105.
=Suffizienz=: Ethische S. des Menschen 62, 66.
=Symbol=: Tod als S. des Leids 70; desgl. Armut 80; Leid S. für das Vergängliche 131; Aufhören des Krieges S. des Messianismus 71; das Individuum nicht S. der Menschheit 92.
=System=: Systematische Begründung der Religion 11, 15, 18, 90, 107, 115, 121; S. und Kultur 45, 133. s. a. _Eigenart_, _Selbständigkeit_, _Philosophie_.
=Tabu= 4.
=Talmud= 113.
=Tantaliden= 61.
=Tatsache=: T. bei der Induktion 1; Material als negative Vorbedingung 5; Leid als T. 69 f.; religiöse Ergriffenheit als psychologische T. 97; Kultur als T. 138.
=Teleologie=: T. bei Aristoteles 13; Naturteleologie 105. s. a. _Zweck_.
=Terminologie= 47, 84, 87, 88, 107.
=Testament, Altes und Neues= s. _Bibel_.
=Theodizee=: Korrelation von Gott und Mensch als T. 69; Angelpunkt in der Entwicklung des Monotheismus 74; T. und Menschenleid 125, 131, 132.
=Theologie=: T. und Religionsphilosophie 3, 43; protestantische T. und Kantische Ethik 3; Immanenz der Philosophie in der T. bei Saadja und Maimonides 14, 106; T. und Logik 22; T. und Wissenschaft 112; T. an den Universitäten 114; Christusproblem in der modernen protestantischen T. 67, 115.
=Theorie=: Theoretische Einsicht und sittliches Gefühl 75; Verwandlung theoretischer Erfahrung in praktisches Gefühl 66; Verschiedenheit aller Wesen von mir für den theoretischen Blick 76. s. a. _Praxis_.
=These=: T. und Hypothese 29.
=Tieropfer= s. _Opfer_.
=Tod= 70.
=Toleranz= 113, 120, 139.
=Totalität=: Kein Systemglied hat T. zu beanspruchen 110.
=Totem= 4.
=Tradition=: Lebendige Religiosität gegenüber historischer T. 93; Autorität der T. 111, 117. s. a. _Quellen_.
=Tränen= 54.
=Tragödie=: T. als Mitschöpferin der Religion 17; Verklärung des Leids in der T. 88; Tantaliden 61; die T. und der Grundgedanke des Christentums 93.
=Transzendental= s. _Methodik_.
=Transzendenz=: T. bei Platon 49; T. des Guten im späteren Griechentum 38; T. Gottes im Judentum 66; Grundlegung der T. für alles Sein der Erkenntnis 137. s. a. _Absolutheit_.
=Treue=: Bekenntnistreue 119.
=Triebe=: T. des Begehrens 34; Naturtriebe 105.
=Trinität= 67, 113, 115, 138.
=Troeltsch=, Ernst: Gewißheit der Religion 94.
=Tugend=: Tugenden ersten und zweiten Grades in der Ethik 83; Reichtum und T. 74.
=Typus=: T. im Kunstwerk 86, 91, 98.
=Übergang=: Ü. von dem Menschenbegriff der Ethik zu dem der Religion 57 f.
=Übergewicht=: Ü. eines Systemgliedes zu vermeiden 110; Ü. der Religion über alle geistigen Kräfte des Menschen abgelehnt 121; desgl. Ü. des Leidens innerhalb der Religion 132.
=Überschritt=: Ü. von der Ethik zur Religion 61.
=Übersetzung=: Ü. und Urtext 113.
=Umfang=: U. der Ethik und Inhalt der Religion 58; U. der Religion gegenüber dem Unendlichen 89.
=Unbestimmtheit=: U. des Pantheismus 95.
=Unendlichkeit=: Begriffliche Vieldeutigkeit des Unendlichen 133; unendliche Entwicklung des Lebens 105; Sehnsucht nach dem Unendlichen 41; unendliche Zukunft 48; Gefühl des Unendlichen bei Gott 39; unendliche Aufgaben 122; U. des Suchens 122; Erkenntnis als unendliche Aufgabe 80; das Unendliche als Aufgabe 121 f.; U. im Mitleid 98; das Unendliche gegenüber dem religiösen Bewußtsein 89; gegenüber dem Gefühl 94; das Unendliche in der Kunst und im Kunstwerk 89, 91; das Unendliche in der Kunst und die Religion als Kultur 123; U., welche für die religiöse Korrelation des Menschen mit der Idee Gottes sich bildet 91.
=Ungebildete=: Die sittliche Erscheinung eines gemeinen Mannes 102; die Religion der Ungebildeten 137.
=Universalismus=: U. des sozialen Gottes 78.
=Universitäten=: Die Theologie an den U. 114.
=Universum=: U. für Gott 19; Einzigkeit des Universums bei den Eleaten 24; pantheistische Liebe zum U. 81; U. und Gefühl bei Schleiermacher 96; U. des ästhetischen Gefühls im Kunstwerk objektiviert 96.
=Unmittelbare=, das: Das Gefühl als unmittelbares Bewußtsein bei Schleiermacher 95; Unmittelbarkeit des Lebens der Seele bei Natorp 121. s. a. _Intuition_.
=Unschuld=: U. und Armut 74; U. Hiobs 126; leidende U. im Messianismus 127 f.
=Unsittlich=: Unsittliche Handlung 68.
=Unsterblichkeit=: U. bei Kant 50; U. als Seele, als Idee des Menschen 50; U. als göttliche Erhaltung der Menschenseele 105; Religion und U. 138.
=Unterordnung=: U. zur Einheit des Bewußtseins 109 f.
=Unterscheidung=: U. und Vereinbarkeit 77 f.; U. und Verbindung 106. s. a. _Scheidung_, _Verschiedenheit_.
=Unzulänglichkeit=: Menschliche U. gegenüber der Schwachheit 116.
=Urkunden= s. _Tradition_.
=Ursprung=: U. und Begriff 5; U. der Metaphysik 37; U. der Religion 34, 58, 89; historische Ursprünge der Religion 93; Gott als U. des Daseins nach Maimonides 47; U. der Sehnsucht 100.
=Urteil=: Das U. in der Zwecksetzung 47.
=Vater=: Gott als V. 81, 91, 98.
=Verantwortlichkeit=: Persönliche V. 118.
=Verbindung=: Unterscheidung und V. 106.
=Verehrung=: V. als ethische Vorbedingung zur religiösen Liebe 82.
=Vereinbarkeit=: Unterscheidung und V. 77 f.
=Vereinigung=: V. mit Gott im Pantheismus 105; Vereinigungspunkt von Religion und Kunst 89. s. a. _Grenze_.
=Vereinsamung= s. _Einsamkeit_.
=Vererbung=: V. von Schuld und Leid 61, 73, 93, 126.
=Vergänglichkeit=: Leid als Gleichnis der V. 128 f.
=Vergangenheit= s. _Zukunft_.
=Vergebung=: Sünde und V. 68; Opferkultus und V. 62; Gott der V. 65.
=Vergeltung=: Göttliche Strafe als V. der Sünde 68, 99; Leid als V. 70.
=Vergleichung= s. _Ausgleichung_.
=Vergottung=: V. des Menschen 138.
=Verkehrung=: V. des Zielpunktes der Menschheit 54; V. der Prinzipien 59.
=Verklärung=: V. des Mitleids zur Menschenliebe 76; V. des leidenden Menschen in der Tragödie 88; als Leiden verklärt die Strafe Gott und Mensch 69.
=Verlangen=: V. nach Gott 99, 103, 105, 138; V. im Mitleid 98; Armut 127.
=Vermenschlichung=: V. Gottes 66. s. a. _Anthropomorphismus_.
=Vermittlung=: V. zwischen Gott und Mensch durch den Logos bei Philo 13; V. der Religion mit allen Richtungen des Kulturbewußtseins 121.
=Vernunft=: V. als V. der Wissenschaft 19; Religion innerhalb der Grenzen der bloßen V. 112.
=Verschiedenheit=: V. aller Wesen von mir für den theoretischen Blick 76.
=Versöhnung= 57, 65, 130.
=Vertrauen=: V. auf Gott 104 f.
=Verwirklichung=: V. des Guten durch Gott 64. s. a. _Realisierung_.
=Vieldeutigkeit=: Begriffliche V. des Unendlichen 133.
=Volk=: Staat und V. bei den Propheten 33; Einschränkung des Volkes auf die Frommen im Deuterojesaia 126; sittliche Kultur im Wechselverkehr der Völker 139; leidende Völker 74 f., 131; Staatenbund der Völker 35, 139.
=Volksbildung= 139.
=Volksschule= 139.
=Vollendung=: V. der Ethik durch die Gottesidee 51.
=Voranstellung=: V. eines Kulturwegs vor einem andern zu vermeiden 109.
=Vorbedingung=: Gemeinsame Grundlage des wissenschaftlichen Denkens V. für die Religion 18; sittliches Bewußtsein V. für das ästhetische 91; Ethik als V. der Religion 80; Material der Religionsgeschichte als V. des Religionsbegriffs 5.
=Vorbereitung=: V. der religiösen Liebe in der Kunst 87.
=Vorbild=: V. Christi 67.
=Vorsätze=: Gedanken als V. des Denkens 29.
=Vorsehung=: Göttliche V. gegenüber Leid und Armut 75, 80.
=Vorstufe=: Strafe und Leid als V. der Erlösung 69.
=Wahrheit=: Zwiefache und einzige W. 6; logischer Sinn für die W. 94; W. als gemeinsamer Zielpunkt aller systematischen Richtungen 18, 114; Idee als Grundlegung der W. 36; Wahrheitsgrund und Wahrheitsgehalt der Religion 6, 16, 42, 119; Wahrheitsgehalt des Dogmas 93.
=Wahrnehmung= s. _Sinneswahrnehmung_.
=Wechselverhältnis=: Korrelation nicht schlechthin W. 137.
=Wechselstimmung=, =Wechselverkehr=, =Wechselwirkung= der Völker 131, 139.
=Weg=: Seitenwege des Kulturbewußtseins 109; W. der Gnade 65.
=Welt=: W. als Kosmos 23; Gott und W. 26, 47, 51; Standpunkt des Geistes zur W. 27; Welttreiben 122.
=Weltfremdheit=: W. der Religion 72.
=Weltgeschichte= s. _Geschichte_.
=Weltordnung=: Göttliche W. 80.
=Weltverachtung= 139.
=Wert=: W. der Begriffe Sein und Denken 26; Unterschied im Inhalt und Werte zwischen Logik und Ethik 37; Ewigkeitswert der Realisierung des Sittlichen 60; Kulturwert der Religion 119; W. des Eintritts Gottes in das Blickfeld des Menschen 117; W. des Individuums in der Allheit 56; Lebenswerte 139.
=Wesen= Gottes s. _Gott_.
=Wiedergewinnung=: W. der Sittlichkeit des Individuums 116.
=Wiederherstellung=: W. des Individuums zur Aufgabe der sittlichen Freiheit 65.
=Wille=: Reiner W. gegenüber Naturtrieben 105; W. und Religion 90, 106. s. a. _Autonomie_, _Freiheit_.
=Wirklichkeit=: Abkehr des Denkens von der W. 20--22, 33 f., 48; W. und Sinneswahrnehmung 46; W. gegenüber der Einheit im systematischen Begriffe Gottes 136; Gott als Erhalter der W. der Natur 51; Ethische Abstraktion als Gegenbild der W. 69; W. sittlicher Erfahrungen und Erlebnisse 124; W. ein Jammerbild der Strafen Gottes 69; politische und soziale W. 70; Wilh. Herrmann über die W. Gottes 124. s. a. _Dasein_, _Realität_, _Verwirklichung_.
=Wirtschaft=: Der wirtschaftliche Grund des Zusammenhangs der Menschen 73. s. a. _Sozial_.
=Wissenschaft=: Begriff einer W. 1, 2; Wissenschaften und Philosophie 2; die Logik immanent in aller W. 8; Sein der W. als Grundproblem der Logik 21; Idee und wissenschaftliches Denken 29; Vernunft als Vernunft der W. 19; wissenschaftliche Objektivität 120; Religion und W. 20, 111 f.; religiöse Spekulation und W. 65; Mystik und W. 111; Ansprüche des Gemüts und wissenschaftliche Wahrheit 114.
=Würde= s. _Menschenwürde_.
=Xenophanes=: Verknüpfung von Gott und Welt, Denken und Gott 23 f., 25 f., 27.
=Zeit= s. _Zukunft_.
=Zerknirschung= 68.
=Ziel=: Wahrheit als gemeinsamer Zielpunkt aller systematischen Richtungen 18; allgemeines Z. bei der Induktion 1; Annäherung an Gott als Z. 106; Gott als Z. der sittlichen Arbeit des Menschen 63; Bürgschaft Gottes für das Z. dieser Arbeit 66; Auflösung in Ethik als Z. der Religion 42; Zielpunkt der Menschheit 54; Z. bei der Erziehung des Menschengeschlechts 139; Kultur als Z. bei Aristoteles 75.
=Zivilisation= 102.
=Zorn=: Z. der Götter 32.
=Zugehörigkeit=: Z. der Tatsachen bei der Induktion 1.
=Zukunft=: Z. als Tempusform (Exod. 3, 13) und in Beziehung auf die Gegenwart 22; Z. im Messianismus 33 f.; Zeit und Z. 23, 33 f.; Zwecksetzung Gottes für die Z. des Daseins 48, 51.
=Zulässigkeit=: Der Begriff der Religion als zulässiges Problem im System der Philosophie 44.
=Zurückleitung=: Z. der Sehnsucht auf das Selbst der Seele 99.
=Zuversicht=: Z. als Glaube (אֱמוּנָה) 104; Z. in den Psalmen 99; Z. bei den Propheten (תִּקְוָה) 101; Z. der Erlösung 67.
=Zweck=: Korrelation und Z., Begriffsbildung und Zwecksetzung, Zwecksetzung und Idee, Zwecksetzung Gottes 47, 48, 49; Kant und die Zweckidee Gottes 50; Leugnung des Zwecks durch Spinoza 38; Z. in der Biologie 48. s. a. _Teleologie_.
=Zweideutigkeit=: Z. des Pantheismus 66; soziologische Z. der Menschheit und Schicksal 53; Z. im Terminus des Gefühls 88. s. a. _Doppelsinn_.
=Zweifel=: Z. und Glaube 104.
Übersicht zur Methodik.
Absolutheit, Abstraktion, Abstufung, Adäquatheit, Angleichung, Angliederung, Antinomie, Aufgabe, Ausgleichung, Bewußtsein, Bürgschaft, Deutung, Differenz, Doppelsinn, Durchgang, Ebenbürtigkeit, Eingliederung, Einigungsakte, Einordnung, Entdeckung, Erneuerung, Erweiterung, Erzeugung, Faktor, Gegenständlichkeit, Geist, Gewährleistung, Gleichartigkeit, Gliederung, Grenze, Grund-, Identität, Induktion, Inhalt, Kombination, Korrelation, konkret, Kultur, Leitung, Mangel, Modifikation, Nebenordnung, Neuheit, Partikularität, Problem, Richtung, Scheidung, Schwebe, Schwerpunkt, Selbstverwandlung, Stoff, Subreption, System, Tatsache, Terminologie, Totalität, Übergang, Übergewicht, Überschritt, Umfang, Unterordnung, Unterscheidung, Ursprung, Verbindung, Vereinbarkeit, Vereinigung, Vermittlung, Voranstellung, Vorbedingung, Vorbereitung, Vorstufe, Wirklichkeit, Ziel, Zugehörigkeit, Zulässigkeit, Zurückleitung, Zweideutigkeit.
Weimar -- Hof-Buchdruckerei.
Liste korrigierter Druckfehler:
Seite 2, »das« und »daß« vertauscht; im Original stand »... denn es ist noch hinzuzunehmen, das, was im Gebiete der Philosophie entstanden war, auf daß der Religion verpflanzt wurde.«
Seite 5, Komma hinter »Trugbild« entfernt (... oder ob die Idee ein Trugbild ist ...)
Seite 13, Leerzeichen zwischen »we« und »Deoth« eingefügt (=Emunoth we Deoth= dürfte als ein ἓν διὰ δυοῖν aufzufassen und zu übersetzen sein:)
Seite 15, »das« durch »daß« ersetzt (... ein lehrreiches Symptom, welches zeigt, daß zum mindesten die =Ästhetik= in Gefahr kommt, beseitigt oder verkürzt zu werden ...)
Seite 38, »Transcendenz« durch »Transzendenz« ersetzt (=So ist aus der Selbstrechtfertigung der Ideenlehre die Transzendenz des Guten entstanden.=)
Seite 46, »von reinen Sein« ersetzt durch »vom reinen Sein« (... obschon der Ausgang vom reinen Sein genommen wird.)
Seite 55, »Menschenloose« durch »Menschenlose« ersetzt (Sollte man mit diesem Menschenlose kein Mitleid empfinden dürfen?)
Seite 78, »Höhenpunkte« durch »Höhepunkte« ersetzt (Auf diesem Höhepunkte des Messianismus sehen wir =wieder die Religion mit der Ethik zusammengehen=.)
Seite 79, »Aesthetik« durch »Ästhetik« ersetzt (Der Konflikt, der hierbei mit der =Ästhetik= einzutreten scheint, soll hier noch nicht erwogen werden.)
Seite 94, »Tröltsch« durch »Troeltsch« ersetzt (Man muß dann auf die offenbare Zweideutigkeit verfallen, die in der »auf praktische Unentbehrlichkeit und auf inneres Verpflichtungsgefühl begründeten Gewißheit« von =Troeltsch= behauptet wird.)
Seite 102, Komma hinter »darüber« eingefügt (... als vielmehr zugleich =Trauer= darüber, daß eine solche Erscheinung absticht von der glatten Einbildung der =Zivilisation=.)
Seite 105, »be-bezeichnet« ersetzt durch »bezeichnet« (In ihr bezeichnet sich der =Unterschied von der pantheistischen Vereinigung mit Gott=.)
Seite 107, »methodische« durch »methodischen« ersetzt (Durch welche methodischen Mittel läßt sich die Eigenart als solche durchführen, ohne daß sie den falschen Schein einer eigenen Selbständigkeit annähme?)
Seite 114, »selbsverständlich« ersetzt durch »selbstverständlich« (... nicht allein für das richtige Verständnis des neuen Testaments ist sie selbstverständlich, sondern auch ...)
Seite 119, »dir Erhaltung« durch »die Erhaltung« ersetzt (Ohne diese Hilfe der Religion für die Erhaltung des Individuums besteht die Gefahr, ...)
Seite 121, »Und« durch »und« ersetzt (... magis amica veritas -- und unsere Wahrheit ist die systematische Begründung der Religion.)
Seite 123, Komma am Satzende durch Punkt ersetzt (Im Kunstwerke deckt sich jene Unendlichkeit mit dem Ich des reinen Gefühls.)
Seite 123, »Koheleth« durch »Kohelet« ersetzt (Was nach =Kohelet= vom Ende des Menschen gilt, ...)
Seiten 125, 131, 132, »Theodicee« durch »Theodizee« ersetzt (Die Theodizee hat bei dieser Frage ihre schwerste Probe zu bestehen. [...] Das =geschichtliche Bewußtsein= des Menschen empfängt erst durch diese Theodizee seine Beruhigung und seine treibende Kraft. [...] Und diese absolute Theodizee des Leidens gilt nicht minder auch für das Leiden der Völker, ...)