Das Geschlechtsleben in der Deutschen Vergangenheit
Part 19
Man hat das #neue Jahrhundert# schon das »#Jahrhundert des Kindes#« getauft. In der That ist die Erziehung unserer Kinder gottlob in ein neues Stadium getreten. Das wichtigste Gebiet in dieser Erziehung bildet die sexuelle Pädagogik. In immer weiteren Kreisen bricht sich die Ueberzeugung Bahn: Wir dürfen in Bezug auf die Belehrung unserer Kinder über geschlechtliche Dinge nicht stehen bleiben bei der ererbten und anerzogenen Gewohnheit ablehnender Prüderie. Wir müssen dem Kinde auf seine Fragen nach den natürlichen Dingen andere Antworten geben, als bisher. Diese heiligste Mutterpflicht behandelt E. Stiehl in ihrer Schrift, sie beweist, dass es die ernsteste Aufgabe jeder gewissenhaften Mutter ist, die Leitung und Belehrung ihres Kindes auf diesem zartesten und schwierigsten Gebiete der Erziehung selbständig vorzunehmen. Kein Buch enthält eine stärkere Ermahnung an Mütter und Erzieher, als wie sie von E. Stiehl gegeben wird. Möge sie auch beherzigt werden!
Wer Interesse für den Fortschritt unserer Kultur und für thatkräftige Besserung unserer socialen Verhältnisse hat, dem seien diese beiden auf ihrem Gebiete geradezu reformatorisch wirkenden Schriften -- und deren Verbreitung in weitesten Kreisen angelegentlichst ans Herz gelegt.
Eine wackere Vorkämpferin für die Rechte der Frau ist Grete Meisel-Hess!
#Bisher erschienen#:
In der modernen Weltanschauung
Preis M. 2,50
Ein aus dem Geiste Wilhelm Bölsches geschaffenes Werk! Jeder Bekenner, Anhänger und Freund des Monismus wird nach dieser mit einem prächtigen Temperament geschriebenen Abhandlung der bekannten Wiener Schriftstellerin greifen, wenn er über die tiefe Verknüpfung des modernen Lebens mit der Naturphilosophie der Gegenwart orientiert sein will. Die Verfasserin kämpft für eine Regeneration in allen Gebieten, in Reich und Staat, in Kunst und Erziehung, in Ethik und Gesellschaft. Für die Frauenbewegung ist die Schrift von der grössten Bedeutung.
#Ferner#:
Fanny Roth
Eine Jung-Frauengeschichte
2. Auflage Preis brosch. M. 2,50, geb. M. 3,50
Die »#Zeit#«, Wien, schreibt:
»Das Dankenswerte an diesem Buche ist, dass hier eine Frau dem Mädchen jene Erkenntnis vermittelt, die sich die jungen Männer, gesellschaftlich freier gestellt, aus ihrem eigenen Leben holen: die Nebensächlichkeit aller reinen Geschlechtsprobleme für das wahre Leben tiefer veranlagter Naturen. Also wirklich einmal ein Buch, das junge Mädchen lesen sollten. Dass die künstlerische Form nicht visionär genug ist, nützt vielleicht gar dem didaktischen Zweck, denn eine gesperrt gedruckte Lebensweisheit fällt stärker in die Augen. Und übrigens würde das Buch, das unstreitig dichterische Qualitäten zeigt, weit reifer und geschlossener wirken, wenn nicht ein durchgehends zu konsequent angewandter Naturalismus uns immer wieder aus jener Welt in diese stürzte.«
Die »#Wiener Hausfrauenzeitung#« schreibt:
»In dem hier vorliegenden Buche zeigt sich wieder, wie meisterhaft die Verfasserin Situationen zu schildern versteht und wie packend und natürlich sie zu erzählen weiss ... eine Erzählung aus dem Leben einer Künstlerin, die aber auf Hunderte andere Mädchen ebenso Anwendung finden kann und den Leser bis zur letzten Seite in Spannung hält.«
#Herbst# 1902 erscheint:
Suchende Seelen
(1. Das Leid. 2. Die Lüge. 3. Die Krisis). Preis br. M. 2,--
#Bücher zur Frauenfrage von Frau#
Elsa Asenijeff
Unschuld
Ein modernes Mädchenbuch
2. Auflage. Preis brosch. M. 2,50, geb. M. 3,50
Die »#Deutsche Zeitung#«, Wien, schreibt: »Die Verfasserin, offenbar eine Frau von Geist und tiefem Gemüt, ist durchdrungen vom hohen Beruf des Weibes, das ›in Heiligkeit und Schönheit durch die rauhe Roheit des Lebens gehen soll‹, das ›bei allem Beleidigenden, was es erblickt, nur den Gedanken der Güte an heilendes Bessere‹ haben soll. Und so legt sie denn eine Reihe von Bildchen aus dem jungen Mädchenleben vor, in denen überall auf eine Gefahr, ein lauerndes kleines Ungetüm aufmerksam gemacht wird. Die Verfasserin hat die keimende Seele des Weibes wohl beachtet und weiss ihre Erscheinungen anschaulich und mit interessanter Lebendigkeit zu schildern. Dass sie sich dabei von tantiger Prüderie ferne hält, giebt dem Buche die Weihe einer höheren, weil furchtloseren Reinheit. An einer Stelle sagt Elsa Asenijeff von den schriftstellernden Frauen: ›Sie schreiben, wie sie es von den Männern gelernt. Ihre Seelen kriechen erst aus ihrem Leibe heraus und in ein Mannesgehirn hinein, dann erst schreiben sie. Die Lieben aber, welche die Kinder gern haben, die schreiben nie. Die sitzen zu Hause und heissen Mami und pflegen das liebe Kind, dass es dereinst ein ordentlicher Mensch werde.‹ Wie wahr! Und dass man trotz der Richtigkeit dieses Satzes gegen das wahrhaft weibliche Buch Asenijeffs kaum etwas einwenden kann, ist wohl sein schönstes Lob.«
-- »Die hochbegabte Verfasserin giebt hier eine Sammlung von Skizzen aus dem Leben des Weibes von der frühesten Jugend bis in das Alter in knappster Form und von einer Anschaulichkeit, die diese Bilder in leuchtenden Farben, zum Greifen deutlich, vor das geistige Auge des Lesers, besser noch der Leserin stellt. Die feine Zeichnung verrät eine ausserordentliche Begabung für psychologische Feinheiten. Eine eigenartig zarte Poesie liegt über den kleinen intimen Seelengemälden, etwas märchenhaft Holdes, das auf die Phantasie einen eigenen Zauber ausübt. Die Skizzen sind kleine Kunstwerke dichterischer Prosa, reif und durchgeistigt und zugleich von einer edlen Einfachheit des Stils. Das Buch wendet sich an die jungen Mädchen, »die Jugendknospen der Menschheit. Für jene, welchen ein Walzer oder ein schönes Kleid alles gelten, sind meine Worte nicht. Noch für solche, die wie im dämmernden Schlaf im Dasein dahingehen, nicht nach rechts, noch nach links blickend, nicht fragend, nicht wollend, und an deren stummer Teilnahmlosigkeit sich das Schicksal vollzieht. Aber Euch Edelsten will ich dienen, die Ihr in Schönheit durch die rauhe Roheit des Lebens gehen wollt, Euch mit den glühenden, opfervollen Herzen, denen alles Beleidigende, was sie erblicken, nur den Gedanken der Güte an heilendes Bessere giebt.« Der Zweck des Buches ist ein erzieherischer, aber es ist nicht pedantische Schulmeisterei, die hier das Wort ergreift, sondern eine echte Dichterin, die von den Schicksalen der Frauenseele singt. Auch über die herben Erscheinungen des Lebens zieht sie keine prüden Schleier, doch wird die schöne poetische Form trotz des oft »naturalistischen« Inhalts stets festgehalten. Ein paar sinnige Märchen gehören zum Schönsten, was die Sammlung enthält. Für die jungen Mädchen, zu denen die Verfasserin in den oben zitierten Einleiteworten spricht, wird das Buch eine schöne Weihnachtsgabe sein.«
»Staatsanzeiger für Württemberg«, Stuttgart.
Tagebuchblätter einer Emanzipierten von Elsa Asenijeff
Preis brosch. M. 3,--, geb. M. 4,--
Als einer echten Modernen steht Elsa Asenijeff das Menschentum im Werte unendlich höher als das Weibtum, und indem sie den mitringenden Schwestern zeigt, wie sie sich zäh und unablässig zu diesem würdigen Ziele hinkämpft, verrichtet sie mit ihrem Buche eine nicht hoch genug zu veranschlagende Pionierarbeit.
»Deutsche Warte«, Berlin.
Elsa Asenijeff ist keine von den gewöhnlichen Emanzipationsdamen, die mit fertigen Schlagworten um sich hauen. In dem überfeinen und hochsensitiven Wesen dieser Schriftstellerin ist doch etwas von jenem kulturfördernden Geiste, der über die harte, wissenschaftlich dürre Mannesgesittung hinaus zu einer edleren, freieren Sittigung strebt; diese keimt im Gefühl, in der Seele, sie wird ohne Zweifel einmal unsere starre Männerkultur überwinden können.
»Deutsche Wacht«, Dresden.
Ferner ist im Verlag von #Hermann Seemann Nachfolger# von Frau #Elsa Asenijeff# erschienen:
Max Klingers Beethoven
Eine kunsttechnische Studie
Prachtwerk in Grossquart mit acht Heliogravüren und 23 Beilagen und Textbildern
Preis in vornehmem Liebhaberband gebunden M. 20,--
Frau Asenijeff gehört seit Jahren zu dem engeren Freundeskreise Klingers, sie hat das grosse Werk, das wie selten eine einzelne künstlerische Schöpfung in Deutschland die Gemüter in Aufregung versetzt hat, wachsen und werden sehen, und aus eigener Anschauung berichtet sie nun, wie jener Titelzusatz andeutet, von der Arbeit, die Klinger hier geleistet, von dem technischen Können, das in dieser seltsam-grossartigen Monumentalstatue niedergelegt ist. Nach den vielfachen kritisch-ästhetischen Abhandlungen über den »Beethoven« ist eine solche Schrift sehr willkommen.
»National-Zeitung«, Berlin.
Eine ungewöhnlich interessante Veröffentlichung ist das Prachtwerk »Max Klingers Beethoven«. Das Werk, das im gesamten Schaffen Klingers einen Gipfel bedeutet, wird von Frau Elsa Asenijeff in einem trefflichen Text erklärt, der die zahlreichen Illustrationen -- 8 Heliogravüren, 23 Beilagen und Abbildungen im Text -- wirksam unterstützt, zumal da Frau Asenijeff in der Lage ist, auch zu der Entstehungsgeschichte des Werkes die interessantesten Ausführungen beizubringen, insonderheit über die grosse Schwierigkeit, den Thronsessel in Bronze zu giessen, was erst in Pierre Bingens Werkstatt in Paris gelungen ist und von Frau Asenijeff in den einzelnen Stadien ausserordentlich dramatisch erzählt wird. Die Schilderung des Bronzegusses ist eine Meisterleistung.
»Vossische Zeitung.«
Neue Frauen
Roman von Paul und Victor Margueritte
(Einzig autorisierte Ausgabe von #U. Fricke#)
Preis brosch. M. 4.--, geb. M. 5.--
In dem hervorragenden Roman »#Neue Frauen#« von Paul und Victor Margueritte, einem Brüderpaar, das zu den berühmtesten französischen Romanschriftstellern der Gegenwart zählt, werden neben glänzenden Schilderungen der Gesellschaft und der unteren Volksmassen, die »neuen Frauen« als Vorkämpferinnen der Frauenbewegung verherrlicht, die auf diesem Wege die sociale Frage lösen wollen. Und diese Frauen nun haben auch die idealen Forderungen der Reinheit des Mannes vor der Ehe, der sittlichen Gleichberechtigung beider Geschlechter auf ihren Schild geschrieben. So schlägt die Heldin des Romans zwei Eheprojekte wegen der »Vergangenheit« der Werber aus. Der Roman ist glänzend geschrieben, unterhaltend, wertvoll und für jeden, der »#Vera#« kennt und für die Frauenprobleme etwas übrig hat, von brennendem Interesse.
Die Kritiken über Paul und Victor Margueritte, #Neue Frauen#, sind insgesamt lobend und empfehlen das Werk in jeder Hinsicht zur Lektüre. Eine Kritik sei hier wiedergegeben aus dem »Staatsanzeiger für Württemberg«, Stuttgart:
»Der fesselnd geschriebene französische Roman behandelt Probleme, die mit der modernen Frauenbewegung zusammenhängen, übrigens wegen Ihres rein menschlichen Gehalts der Teilnahme auch der Parteilosen sicher sind. Die Geschichte dieses Romans ist für eine Doppelautorschaft von einer seltenen Einheitlichkeit und Folgerichtigkeit. Die Darstellung der vorhandenen Konflikte glüht von Begeisterung für die höhere Sittlichkeit der Menschen der Zukunft, welche die Seelen läutern wird. Die Heldin, die in schweren Stunden für das Recht der Selbstbestimmung als Frau und Tochter mit Energie eintritt und sich im Kampf des Lebens die echte Weiblichkeit bewahrt, ist eine sympathische Frauengestalt, der Idealtypus der Frau der Zukunft, wie ihn die Verfasser und mit ihnen gewiss noch viele andere erträumen. Auch radikale Typen des weiblichen Geschlechts sind vertreten, der Blaustrumpf und die geschworene Männerfeindin, jedoch nicht zur Abschreckung, als Lächerlichkeiten. Die Verfasser lassen keinen Zweifel darüber, dass für sie die Frau der Zukunft so nicht aussieht. Der Roman entwickelt die Ereignisse von innen, vom Charakter der Personen aus und verbindet so mit der Erörterung zeitgemässer Fragen eine treffende Psychologie, die ihm in erster Linie seinen Wert verleiht.«
»Der Roman eines Dienstmädchens«
ist das neueste zweibändige grandiose Werk der bekannten polnischen Schriftstellerin
Gabriela Gräfin Zapolska
Käthe die Karyatide
2 Bände brosch. je M. 2,50, geb. je M. 3,50
»Die Karyatide, die in stummer Ergebenheit die Last des Hauses und ihres eigenen Unglücks trägt, ist das Dienstmädchen. Zu einem Symbol wächst ihre Gestalt. Wie eine Karyatide erscheint sie, auf deren Schultern die niederdrückende Last elender niederer Arbeit ruht. Ein solches typisches Lebensschicksal schildert die polnische Dichterin Gräfin Zapolska mit einem unerbittlichen, oft ans Brutale streifenden Wirklichkeitssinn. Es ist das Werk einer Persönlichkeit, das mit bedeutender Aufmerksamkeit gelesen zu werden verdient.«
Ein reizvolles Pendant zu #Gräfin Zapolskas# Dienstmädchenroman bildet der
»Roman einer Ladenmamsell«,
wie er uns vorliegt, in
Jenny Schwabes Roman
Im feindlichen Leben
Preis brosch. M. 3,--, geb. M. 4,--
Aus Urteilen der Presse: »Das ist der Roman der Ladenmamsell mit all den mannigfachen Anfechtungen und Sorgen, denen diese jungen Mädchen in ihrer dienenden Stellung ausgesetzt sind. Das ist der Roman eines gut erzogenen, tüchtigen Mädchens, dem seine Armut überall Zwang anlegt und das gezwungen ist, seine jungen Kräfte in seelentötender Arbeit zu verbrauchen, dem es aber doch gelingt, sich wacker durchzukämpfen und einen beglückenden Wirkungskreis in Leben und Ehe zu finden. Die Lektüre ist sehr unterhaltsam, und das versöhnliche Ende entlässt den Leser mit der Hoffnung, dass auch diese Gebiete der Frauenbewegung noch ihre Zukunft haben«.
Gebt uns die Wahrheit!
Ein Beitrag zu unserer Erziehung zur Ehe
Von
Else Jerusalem-Kotányi
2. Auflage Preis M. 2.--
»#Gebt uns die Wahrheit#« #ist eine moderne ars amandi im edelsten Sinne des Wortes, noch mehr#, es ist das beste Buch, das je eine Frau geschrieben hat.«
Viktor A. Reko in den »Internationalen Litteraturberichten.«
An Stelle der übrigen zahlreichen Kritiken, die »Gebt uns die Wahrheit« durchaus günstig besprachen, sei hier der Verfasserin Selbstanzeige aus der »Zukunft« wiedergegeben:
»In der Arbeit, die ich nun dem Leser vorlege, habe ich jenes gefährliche Wagestück unternommen, vor dem selbst einem alten Teufelskumpan wie dem Doktor Faust heimlich graute: Ich bin zu den Müttern hinabgestiegen. Die Mädchenerziehung ist von jeher eine heiss umstrittene Frage gewesen. Alle Damen, alle Herren haben darüber höchst löblich und leidenschaftslos gesprochen, und nur uns selbst, den Hauptpersonen in dieser beliebten Farce, wurde jede selbständige Willensregung einfach abgeschnitten. Wir blieben stumme Trägerinnen unserer naiv-sentimentalen Rollen, die uns im letzten Akt die notwendige Lustspiellösung bringen mussten. Das ist im Grunde einfache Logik der Thatsachen. Ein nach den Regeln der Gesellschaft gedrilltes weibliches Wesen vergisst nur zu rasch, über sich und seinen Entwickelungsgang nachzudenken. Als junge Dame hat sie weit wichtigere Funktionen zu erfüllen, als ihr Innenleben einer Betrachtung oder gar einer Kritik zu unterziehen. Auf Grund, wie ich kühn behaupten darf, ehrlicher psychologischer Forschung versuchte ich, in meinem Buch eine Darstellung jener gefährlichen Mischung der äusseren Welterziehung und der geheimen Selbstenthaltung zu geben, die später so schädigend auf die Entwickelung unserer physischen und psychischen Kräfte zurückwirkt. Keine frivole Absicht, nicht die Sucht, mit der Verneinung des Althergebrachten modern zu wirken, hat mich dazu bestimmt. Doch das Aussprechen gewisser Thatsachen wirkt in unserer, an keuschen ... Ohren so reichen Gesellschaft immer weit verletzender als deren Ausübung. Ist einer von uns ein unangenehmes Abenteuer passiert, so breitet die Welt unter salbungsvollen Reden den fadenscheinigen Mantel ihrer Nächstenliebe darüber. Denn das kann jeder Mutter Kind geschehen. Aber spricht eine von uns darüber, schreibt sie durchlebte, durchlittene Gedankentragödien, die das Leben in tausend und abertausend Fällen zur Wirklichkeit macht, gar nieder, dann giebt es Skandal -- und die Steine fliegen. Denn da ist man wohl sicher: Das braucht wirklich nicht jeder zuzukommen. Möge denn das Büchlein seinem Schicksal entgegengehen; vielleicht wird mein eigenes Geschlecht zuerst wider mich aufstehen; auch jene ganz Reinen, für die es in lichterfüllten Stunden niedergeschrieben wurde.«
Anmerkungen zur Transkription:
Der Text wurde originalgetreu beibehalten, außer folgenden Änderungen:
S. 61 "zn" wurde durch "zu" ersetzt. S. 100 Das Gedicht wurde eingerückt. S. 128 Das Gedicht wurde eingerückt (im Original ohne Einrückung). S. 176 "Strafe" wurde durch "Straße" ersetzt ("...nackt auf die Straße geworfen"). S. 184 hinter "Dirnen" wurde ein Punkt eingefügt. S. 203 vor "umsonst einkauffen" wurde ein Anführungszeichen eingefügt. S. 203 "Liebhhaber" wurde zu "Liebhaber" geändert. S. 266 "nnd Salome" wurde geändert zu "und Salome". S. 275 "Brandt" wurde zu "Brant" geändert ("...wie Brant im Narrenschiff sagt"). S. 309 "panis porciuso" wurde in Kursivschrift gesetzt. S. 321 "Armel" wurde durch "Ärmel" ersetzt. S. 324 In Fußnote 6 (Kapitel "Kleidung") wurde ein Komma in "Schultz, Deutsches Leben" eingefügt. S. 334 hinter "Perlen?" wurde eine schließende Klammer eingefügt.