Beitrag zur Beurteilung der Lehren Machs
Part 11
[219] M. 79. Vgl.: »In der Regel ist eine besondere Seite oder Eigenschaft der Tatsache von praktischem Interesse. Auf diese Eigenschaft beschränkt sich die Untersuchung. Tatsachen, welche in dieser übereinstimmen, werden als gleich oder gleichartig, welche sich in derselben unterscheiden, als verschieden behandelt. Das praktische Bedürfnis treibt also zur Abstraktion«. (W. L. 452.) »Die maßgebende Rolle der Abstraktion bei der Forschung liegt auf der Hand. Es ist weder möglich, alle Einzelheiten einer Erscheinung zu beachten, noch hätte dies einen gesunden Sinn. Wir beachten eben die Umstände, die für uns ein Interesse haben und diejenigen, von welchen erstere abhängig zu sein scheinen. Die erste Aufgabe, die sich dem Forscher darbietet, ist es also, durch Vergleichung verschiedener Fälle alles, wovon die Untersuchung unabhängig scheint, als für den vorliegenden Zweck nebensächlich oder gleichgültig auszusondern. In der Tat ergeben sich die wichtigsten Entdeckungen durch diesen Prozeß der Abstraktion.«(E. u. J. 135).
[220] »In dem ökonomischen Schematisieren der Wissenschaft liegt« also »die Stärke oder auch der Mangel derselben. Die Tatsachen werden immer mit einem Opfer an Vollständigkeit dargestellt, nicht genauer, als dies unseren augenblicklichen Bedürfnissen entspricht.« (P. V. 235).
[221] E. u. J. 447.
[222] E. u. J. 189. Ebenda: »Ein wichtiger Vorgang besteht darin, daß man einen oder mehrere Umstände, welche quantitativ auf ein Ergebnis Einfluß haben, in Gedanken quantitativ vermindert und schließlich zum Verschwinden bringt, so daß die übrigen Umstände als allein maßgebend angesehen werden. Es ist dieser Prozeß physisch oft nicht durchführbar und man kann denselben daher als Idealisierung oder Abstraktion bezeichnen. Indem man sich den Bewegungswiderstand eines auf horizontaler Bahn angestoßenen Körpers oder die Verzögerung eines auf wenig geneigter schiefer Ebene aufsteigenden Körpers bis zum Verschwinden abnehmend denkt, kommt man zu der Vorstellung des ohne Widerstand gleichförmig bewegten Körpers. In Wirklichkeit kann dieser Fall nicht dargestellt werden.« Vgl. M. 306: »Der Fall der Ruhe ist nur ein sehr seltener, nie vollkommen eintretender, speziell der Fall der Bewegung: Wenn wir aber mit Gleichgewichtsfällen uns befassen, so handelt es sich um eine schematische Nachbildung der mechanischen Tatsachen in Gedanken. Wir sehen dann von diesen Störungen, Verschiebungen, Verbiegungen und Erzitterungen, welche uns nicht weiter interessieren, absichtlich ab.«
W. L. 454/455: »Ein weiteres Mittel (ergänze: der geläufigen Anwendung wissenschaftlicher Aufstellungen) besteht in dem Vereinfachen, Schematisieren der Tatsachen, d. h. in der Darstellung durch Bilder, welche nur die wichtigen Züge enthalten, in welchen alles die Aufmerksamkeit Ablenkende, Ueberflüssige fehlt. So denken wir uns den Planeten als einen Punkt, die Bahn des elektrischen Stromes als eine Linie.« Vgl. auch: E. u. J. 137 und 384.
[223] M. 133.
[224] P. V. 228, vgl. A. d. E. 262.
[225] E. u. J. 449.
[226] E. u. J. 402, vgl. W. L. 456.
[227] M. 33. Der Vergleich mit der Geometrie führt auch sonst zu charakteristischen Aeußerungen. Vgl. E. u. J. 376: »Die physikalisch-metrischen Erfahrungen werden wie alle Erfahrungen, welche die Grundlage einer experimentellen Wissenschaft bilden, begrifflich idealisiert. Das Bedürfnis, die Tatsachen durch einfache, durchsichtige, logisch leicht zu beherrschende Begriffe darzustellen, führt hierzu. Es gibt einen absolut starren, räumlich ganz unveränderlichen Körper, eine vollkommene Gerade, eine absolute Ebene so wenig, als es ein vollkommenes Gas, eine vollkommene Flüssigkeit gibt. Dennoch operieren wir lieber und leichter mit diesen Begriffen als mit anderen, welche genauer den Eigenschaften der Objekte entsprechen und nehmen dafür nachträglich auf Abweichungen Rücksicht. Die theoretische Geometrie braucht diese Abweichungen überhaupt nicht zu beachten, indem sie eben Objekte voraussetzt, welche die Bedingungen der Theorie vollkommen erfüllen, wie die theoretische Physik.«
E. u. J. 407: »Die geometrische Theorie ist wie jene der Physik einfacher und genauer, als dies durch die Erfahrung mit ihren zufälligen Störungen eigentlich verbürgt werden kann«.
[228] E. u. J. 140.
[229] Vgl. A. d. E. 260.
[230] E. u. J. 447/448. Vgl. E. u. J. 302/303.
[231] Vgl. Vorliegende Schrift S. 106.
[232] W. L. 461/462.
[233] Unter den Gedanken, welche nach Mach sonst noch zur Elemententheorie leiten, wollen wir jedoch zwei anmerken: einerseits sind es Schwierigkeiten im Gefolge der dualistischen Auffassung, auf die er sich stützt, hauptsächlich die Aussichtslosigkeit, Empfindungen aus Atombewegungen der nervösen Substanz zu erklären, andererseits ist es die in der Wissenschaft tatsächlich vorhandene Tendenz der einzelnen Disciplinen zu einheitlichem Zusammenschluß. Man denke an Optik, Elektrizitätslehre und Magnetismus, an die physikalische Chemie, die physiologische Psychologie u. dgl.; es liegt nahe nach Vorstellungen zu suchen, welche diese Gebiete einheitlich umspannen. »Dem Physiker,« sagt Mach, »genügt vielleicht noch der Gedanke einer starren Materie ... der Physiologe, bezw. der Psychologe vermag mit solchem Ding gar nichts anzufangen. Wer aber an den Zusammenschluß der Wissenschaften zu einem Ganzen denkt, muß nach einer Vorstellung suchen, die er auf allen Gebieten festhalten kann. Wenn wir nun die ganze materielle Welt in Elemente auflösen, welche zugleich auch Elemente der psychischen Welt sind, die als letztere gewöhnlich Empfindungen heißen, wenn wir ferner die Erforschung der Verbindung, des Zusammenhanges, der gegenseitigen Abhängigkeit dieser gleichartigen Elemente aller Gebiete als die einzige Aufgabe der Wissenschaft ansehen, so können wir mit Grund erwarten, auf dieser Vorstellung einen einheitlichen monistischen Bau aufzuführen und den leidigen verwirrenden Dualismus loszuwerden. Indem man die Materie als das absolut Beständige und Unveränderliche ansieht, zerstört man ja in der Tat den Zusammenhang zwischen Physik und Psychologie... Wenn es sich aber um die Verbindung von Nachbargebieten von eigenartigem Entwicklungsgang handelt, so kann dieselbe nicht mit Hilfe der beschränkteren Begriffe eines engen Spezialgebietes vollzogen werden. Hier müssen durch allgemeinere Erwägungen für das weitere Gebiet ausreichende Begriffe geschaffen werden. A. d. E. 242/243. Vgl. zu beiden Gedanken u. a. A. d. E. 1. 23--26, 36, 37, 46, 188, 257, 258, 283; E. u. J. 3, 234, 451; P. V. 237, 241, 285; M. 504.
Beide Gruppen von Einwänden, so berücksichtigungswert die Schwierigkeiten auch sind, die in ihnen berührt werden, kommen, besonders im Hinblick auf die zahlreichen, verschiedenen und unabgeschlossenen Lösungsversuche dieses Problems, als beweiskräftig natürlich nicht in Betracht.
[234] W. L. 396. Vgl. A. d. E. 245, 246.
[235] A. d. E. 255, 268.
[236] A. d. E. 267/268. Vgl. P. V. 235: »In Wirklichkeit handelt es sich immer um die Ableitung eines Erscheinungsteils aus einem anderen. Unsere Vorstellungen müssen sich dabei direkt auf Empfindungen stützen. Wir nennen dies messen«.
[237] M. 547; P. V. 234.
[238] A. d. E. 246.
[239] M. 547.
[240] W. L. 404. Vgl u. a.: P. V. 220, 235, 236; A. d. E. 253, 255, 263; M. 133, 505, 504; E. u. J. 126, 139, 311.
[241] »Ein solches naturwissenschaftliches Begriffswort hat den Zweck, an die Verbindung aller in der Definition bezeichneten Reaktionen des definierten Objekts zu erinnern und diese Erinnerungen wie an einem Faden ins Bewußtsein zu ziehen. Natürlich kann jede Definition wieder Begriffe enthalten, so daß erst die letzten, untersten begrifflichen Bausteine in sinnfällige Reaktionen als deren Merkmale aufgelöst werden können«. E. u. J. 127.
[242] A. d. E. 35--37.
[243] P. V. 240/241; A. d. E. 23 f.
[244] E. u. J. 14.
[245] M. 504/505.
[246] A. d. E. 1/2.
[247] M. 523.
[248] P. V. 229.
[249] A. d. E. 2.
[250] A. d. E. 9/10.
[251] A. d. E. 5.
[252] A. d. E. 256.
[253] A. d. E. 256.
[254] P. V. 229.
[255] A. d. E. 10.
[256] M. 523; Vgl. A. d. E. 23.
[257] A. d. E. 23 ff.
[258] A. d. E. 258.
[259] A. d. E. 1/2.
[260] Mach setzt voraus, daß Gefühle und Wille sich aus Spuren von Empfindungen aufbauen (A. d. E. 11, 17, 82; E. u. J. 9.), auch daß Gefühle diffus lokalisierte Empfindungen seien (E. u. J. 18 ff). »Sollte man«, meint er aber, »mit einer Art dieser Elemente durchaus nicht das Auskommen finden, so werden eben mehrere statuiert werden« (A. d. E. 17.).
[261] A. d. E. 8.
[262] z. B. Physikalischer Zusammenhang: eine weiße Kugel fällt auf eine Glocke, es klingt, die Kugel wird gelb vor der Natrium-, rot vor der Lithiumlampe. Psychologischer Zusammenhang: die Kugel wird gelb bei Hinnehmen von Santonin, verdoppelt sich beim Seitwärtsdrücken des Bulbus, verschwindet beim Schließen beider Augen. -- Eine Farbe ist also ein physikalisches Objekt, wenn wir auf ihre Abhängigkeit von anderen Farben, Wärmen, Räumen usw. achten, in ihrer Abhängigkeit von der Netzhaut eine Empfindung. Nur die Untersuchungsrichtung hat gewechselt; es hängt nur von der funktionalen Abhängigkeit, in der sie stehen, ab, ob die Elemente physikalische Objekte oder Empfindungen sind. A. d. E. 11/14. Nur die verschiedene Art der Verbindung läßt die ¿a b¿ in einem anderen »Feld« erscheinen als die A B .. »die Elemente A oder ¿a¿ erscheinen in einem verschiedenen Feld, heißt nun, wenn man auf den Grund geht, nichts anderes, als daß sie mit verschiedenen anderen Elementen verknüpft sind«. Daher soll nun der Unterschied zwischen Wahrnehmung und Vorstellung desselben Gegenstandes kommen. A. d. E. 16. Vgl. A. d. E. 26 ff, 35 f, 42--46, 241.
[263] Für das Ich gilt dasselbe wie für die Körper. Es ist nicht das Primäre, sondern wird von den Empfindungen gebildet, auf die es dann allerdings auch reagiert. Ich empfinde Grün, heißt nur, daß das Element Grün in einem gewissen Komplex von anderen Elementen (Empfindungen, Erinnerungen) vorkommt. »Wenn ich aufhöre Grün zu empfinden, wenn ich sterbe, so kommen die Elemente nicht mehr in der gewohnten Gesellschaft vor. Damit ist alles gesagt. Nur eine ideelle, denkökonomische, keine reelle Einheit hat aufgehört zu existieren.« A. d. E. 19, 21.
[264] E. u. J. 9.
[265] A. d. E. 29. Es ist zu bemerken, daß diese Erforschung des funktionalen Zusammenhanges nach Mach die einzige mögliche Ergründung der Wirklichkeit ist. A. d. E. 23 ff, 29/30; E. u. J. 10/11.
[266] A. d. E. 11--14: Eine starke Analogie nebst einem praktischen Bedürfnis zwingt uns, nach Mach, auch an fremde Menschen und Tierleiber Erinnerungen, Befürchtungen, Willen u. dgl. geknüpft zu denken. Ferner nötigt mich das Verhalten anderer Menschen, anzunehmen, daß mein Leib und die übrigen Körper für sie unmittelbar vorhanden sind, meine Erinnerungen, Wünsche usw. für sie Gegenstand eines unwiderstehlichen Analogieschlusses sind. Wenn wir den Einfluß unseres Leibes auf unsere Empfindungen untersuchen, ergänzen wir eine beobachtete Tatsache durch Analogie, ebenso wenn wir aus der Beobachtung fremder Menschen auf deren Empfindungen schließen. Im ersteren Fall ist die Ergänzung physikalisch (Nervenprozeß) und daher geläufiger, ein prinzipieller Unterschied besteht aber nicht.
E. u. J. 6 wird die Gesamtheit des für alle im Raum unmittelbar Vorhandenen als das Physische, das nur Einem Gegebene von den Anderen nach Analogie Erschlossene als das Psychische bezeichnet.
A. d. E. 26 ff.: Die Elemente A B .. erscheinen unmittelbar räumlich außerhalb der Elemente K L .. Durch Absehen von der Abhängigkeit der A B .. von dem sich immer ähnlich wiederholenden Komplex K L .. erscheint die Welt der Dinge unabhängig vom Ich. Durch Beachten der Eigenschaften von K L .. und seines Zusammenhanges mit ¿a b g¿ .. bildet sich der Gedanke des Ich. Ferner verhalten sich andere Körper K' L' .., K" L" .. usw. so, daß ihr Verhalten im Gegensatz zu dem von A B .. erst vertraut wird, wenn man den ¿a b g¿ .. analoge ¿a b g¿ .. an sie gebunden denkt. Man ergänzt die Empfindungen der Mitmenschen nach Analogie, es ist aber unnötig und irreführend, den Empfindungen deswegen eine von A B C .. K L M .. verschiedene Natur zuzuschreiben.
A. d. E. 35: Man kann einen nervösen Prozeß rein physikalisch (physiologisch) verfolgen. Man sieht das Verhalten des betreffenden Lebewesens aber viel besser voraus, d. h. versteht es besser, wenn man ihm Empfindungen, Erinnerungen usw. zuschreibt. Man ergänzt dabei das, was man beobachtet, durch etwas, das man nicht im Gebiet der eigenen Empfindungen antrifft. Dieser Gegensatz erscheint nun sehr schroff, ist es aber nicht. Denn erstens ergänzt der Physiker überhaupt häufig Komplexe von Empfindungen durch augenblicklich nicht beobachtete Elemente nach Analogie, z. B. stellt er sich den Mond greifbar, schwer, träg vor. Tut also täglich dasselbe, was hier so befremdend erscheint. Zweitens verschwindet die Schroffheit durch folgende Betrachtung. Das Blatt einer Pflanze: Sein Grün (A) ist verbunden mit einer optischen Raumempfindung (B), einer Tastempfindung (C) und mit der Sichtbarkeit einer Quelle farblosen Lichtes (D). Tritt das Gelb (E) der Natriumflamme anstelle von D, so geht das Grün des Blattes in Braun (F) über. Behandelt man das Blatt mit Alkohol, »eine Operation, die ebenfalls durch sinnliche Elemente darstellbar ist«, so geht das Grün A in Weiß (G) über. Das sind physikalische Beobachtungen. Nun ist A auch mit einem Prozeß meiner Netzhaut verknüpft. Diesen kann ich nun physikalisch in Elemente Y X Z .. auflösen, indem ich die Ergebnisse der Untersuchung am fremden Auge nach Analogie übertrage. Nun ist A in seiner Abhängigkeit von B C D E .. ein physikalisches Element, in seiner Abhängigkeit von Y X Z .. eine Empfindung und kann auch als psychisches Element aufgefaßt werden. »Das Grün (A) an sich wird aber in seiner Natur nicht geändert, ob wir unsere Aufmerksamkeit auf die eine oder auf die andere Form der Abhängigkeit richten«.
[267] A. d. E 22.
[268] A. d. E. 26 f.
[269] A. d. E. 29.
[270] A. d. E. 269.
[271] A. d. E. 27.
[272] E. u. J. 277.
[273] E. u. J. 28.
[274] M. 6.
[275] E. u. J. 450/451.
[276] P. V. 250.
[277] W. L. 393.
[278] E. u. J. 446; E. u. J. 449/450.
[279] W. L. 454.
[280] E. u. J. 277/278.
[281] M. 293.
[282] M. 280.
Lebenslauf.
Geboren am 6. November 1880 zu Klagenfurt in Kärnten, katholisch, absolvierte der Gefertigte die k. u. k. Militär-Oberrealschule zu Mähr. Weißkirchen im Jahre 1897, studierte hierauf in den Jahren 1897 bis 1901 als ordentlicher Hörer an der k. k. technischen Hochschule in Brünn, legte 1899 die erste, 1901 die zweite Staatsprüfung aus dem Maschinenbaufache ab.
Nach Ableistung seines Militärdienstes war er durch ein Jahr im maschinentechnischen Laboratorium der königl. württemberg. technischen Hochschule in Stuttgart wissenschaftlich tätig.
Seit November 1903 ist er an hiesiger Universität als ordentlicher Hörer immatrikuliert und legte im Jahre 1904 am k. k. Ersten deutschen Gymnasium in Brünn die Maturitätsprüfung ab.
Die Promotionsprüfung bestand er am 27. Februar 1908.
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Anmerkungen zur Transkription:
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Im Original %fett% gesetzter Text wurde mit % markiert.
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Doppelte Anführungsstriche wurden durch » (unten) und « (oben) ersetzt.
Einfache Anführungsstriche wurden durch > (unten) und < (oben) ersetzt.
Brüche werden folgendermassen dargestellt: ½ wird zu 1/2 und 2¼ wird zu 2-1/4.
Exponenten werden folgendermassen dargestellt: x² wird zu x^2.
Schreibweise und Interpunktion des Originaltextes wurden übernommen; lediglich offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert.
Normalerweise wird in diesem Text die Abkürzung usw. verwendet, die Variante U. s. w. von Seite 91 wurde aufgrund des Zitates wie Original gesetzt dargestellt.
ä, ö und ü werden zu Beginn eines Wortes bei Großschreibung desselben zu Ae, Oe und Ue.
Beibehalten wurde bezw. (13 fach auf verschiedenen Seiten).
Einige Ausdrücke wurden in beiden Schreibweisen übernommen:
Anpassungsprodukts (Seite 33) und Produktes (Seite 84)
Auesserungen (Seite 98) und Aeußerungen (Seiten 12, 25, 88, 95, 98, 107 und Fußnote 227)
bereit liegende (Seite 20), bereit liegender (Seite 100) und bereitliegende (Seite 51)
besonderen (Seiten 11 und 90) und besondern (Seiten 18 und 87)
Disziplin (Seite 23) und Disciplinen (Fußnote 233)
eigener (Seite 31) und eigner (Seite 18)
gar nicht (Seiten 23, 59, 79, 80, 89, 107 und 112) und garnicht (Seiten 37 und 38)
gar nichts (Seiten 13, 45, 105 und 117) und garnichts (Seite 26)
Gebrauches (Seite 31) und Gebrauchs (Seite 88)
hieher (Seiten 84 und 93) und hierher (Seite 55)
intellektuellen (Seite 70) und intelektuellen (Seite 45 und Fußnote 64)
Mach'schen (Seite 119) und Machschen (Seiten 12, 25, 29, 31, 75, 80, 98 und 104), Mach'sches (Seite 118) und Machsche (Seiten 26, 58, 79 und Fußnote 1)
soferne (Seiten 8 und 27) und sofern (Seiten 111, 113 und 117)
Standpunktes (Seite 75) und Standpunktes (Seite 9)
von einander (Seiten 12, 36, 61, 101 und 122) und voneinander (16fach verschiedene Seiten)
zu einander (Seiten 12 und 94) und zueinander (Seiten 22 und 92)
zugrundeliegt (Seite 123) und zugrunde liegt (Seite 108)
Die Zeichensetzung in den Zitaten wurde egalisiert, gleichzeitig wurden verschiedene Formen von Abkürzungen und volle Formen innerhalb eines Zitates beibehalten wie beispielsweise spez. und speziell.
Folgende offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert:
geändert wurde "Stellung der Aufgabe." in "1. Stellung der Aufgabe." (Seite 5)
geändert wurde "naturwissenschaftliche Theorieen nichts als" in "naturwissenschaftliche Theorien nichts als" (Seite 6)
geändert wurde "wichtig; sie giebt Machs Ausführungen" in "wichtig; sie gibt Machs Ausführungen" (Seite 13)
geändert wurde "Wesen der Naturwissenscahft zu" in "Wesen der Naturwissenschaft zu" (Seite 13)
geändert wurde "Erfolge einer biologisch-psychologischen Betrachtungsewise beweisen" in "Erfolge einer biologisch-psychologischen Betrachtungsweise beweisen" (Seite 13)
geändert wurde "»Die Vorstellungen passen sich zwar den Tatsachen so an, daß sie ein den biologischen Bedürfnissen entsprechendes, hinreichend genaues Abbild der ersteren darstellen," in "»Die Vorstellungen passen sich zwar den Tatsachen so an, daß sie ein den biologischen Bedürfnissen entsprechendes, hinreichend genaues Abbild der ersteren darstellen,«" (Seite 17)
geändert wurde "welche das Denken zu seiner vollen Befriedigung lösen muß,[4] und auch, »diese Forderung wird erfüllt durch Vereinigung des Prinzips der Permanenz mit jenem der zureichenden Differenzierung der Vorstellungen.«[17]" in "welche das Denken zu seiner vollen Befriedigung lösen muß, und auch, »diese Forderung wird erfüllt durch Vereinigung des Prinzips der Permanenz mit jenem der zureichenden Differenzierung der Vorstellungen.«[17]" (Seite 17)
geändert wurde "Vorstellung fest und erweitert sie durch die" in "Vorstellung fest und erweiterte sie durch die" (Seite 18)
geändert wurde "aufgenommen, und da sie gestzlich aneinandergeknüpft sind, genügt" in "aufgenommen, und da sie gesetzlich aneinandergeknüpft sind, genügt" (Seite 20)
geändert wurde "entwicklungsgeschichtliche, erkenntnispsycholgische und denkökonomische Betrachtungsweise" in "entwicklungsgeschichtliche, erkenntnispsychologische und denkökonomische Betrachtungsweise" (Seite 21)
geändert wurde "man frägt, ob sich das" in "man fragt, ob sich das" (Seite 23)
geändert wurde "man diese Zustimung Machs aber" in "man diese Zustimmung Machs aber" (Seite 25)
geändert wurde "unser wissenschaftliches Tun einrichten.[47] So liefert" in "unser wissenschaftliches Tun einrichten.«[47] So liefert" (Seite 30)
geändert wurde "er sagt, daß jedes Erkennen des noch Unbekannten und Neuen als Kombination des Altbekannten, jede Enthüllung des scheinbar Verschiedenartigen als eines Gleichartigen, als eine angenehme Entlastung empfunden wird«" in "er sagt, »daß jedes Erkennen des noch Unbekannten und Neuen als Kombination des Altbekannten, jede Enthüllung des scheinbar Verschiedenartigen als eines Gleichartigen, als eine angenehme Entlastung empfunden wird«" (Seite 30)
geändert wurde "zureichenden Differenzierung«[51], so daß das Oekonomisieren, Harmonisieren, Organisieren der Gedanken, welches wir als ein biologisches Bedürfnis fühlen, weit über die Forderung der logischen Widerspruchslosigkeit hinausgeht«[52], und andererseits bedeutet" in "zureichenden Differenzierung[51], so daß das Oekonomisieren, Harmonisieren, Organisieren der Gedanken, welches wir als ein biologisches Bedürfnis fühlen, weit über die Forderung der logischen Widerspruchslosigkeit hinausgeht[52], und andererseits bedeutet" (Seite 30)
geändert wurde "beschreibenden Gedanken einen Verlust, ist unökonomisch.«" in "beschreibenden Gedanken einen Verlust, ist unökonomisch." (Seite 31)
geändert wurde "ähnliche, die man mit Vorteil anwendet.[54]." in "ähnliche, die man mit Vorteil anwendet.[54]" (Seite 31)
geändert wurde "die gewöhnlichen Anschaungen, und ihr" in "die gewöhnlichen Anschauungen, und ihr" (Seite 31)
geändert wurde "und in wiefern die Naturerkenntnis bedeutenderen" in "und inwiefern die Naturerkenntnis bedeutenderen" (Seite 33)
geändert wurde "keinen selbständigen Wert, keinen Erklärungsewrt; sie sind nur da" in "keinen selbständigen Wert, keinen Erklärungswert; sie sind nur da" (Seite 33)
geändert wurde "der mechanischen Physik das hinter den Erscheinugen" in "der mechanischen Physik das hinter den Erscheinungen" (Seite 33)
geändert wurde "zur Einbeziehung der >Hypothesen« in das" in "zur Einbeziehung der >Hypothesen< in das" (Seite 35)
geändert wurde "so zuversichtlich aufgetretenenen Bestrebungen" in "so zuversichtlich aufgetretenen Bestrebungen" (Seite 37)
geändert wurde "Entwicklung und historisch mit unter ihre Gründe zu rechnen" in "Entwicklung und historisch mitunter ihre Gründe zu rechnen" (Seite 37)
geändert wurde "Voraussetzungen erklären lasse, sodaß zwischen solchen" in "Voraussetzungen erklären lasse, so daß zwischen solchen" (Seite 38)
geändert wurde "Differenzpunkte unvollständig bekant sind, da" in "Differenzpunkte unvollständig bekannt sind, da" (Seite 40)