Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit, 27. Band, 1880 Organ des Germanischen Museums

Part 18

Chapter 182,684 wordsPublic domain

Thome secunda secunde partis summe.

Thome prima pars summe.

Thome tercia pars summe.

Thomas super primum sentenciarum.

Thomas super secundum sentenciarum.

Thomas super tercium sentenciarum.

Thomas super quartum sentenciarum.

Wilhelmus Durandi super Raymundum.

Ysidorus de summo bono, Elucidarius.

Ysidorus ethymologiarum.

Ysidori, exposicio super plures partes biblie.

Die Regenbogenschüsselchen in Niederösterreich.

Die sogenannten Regenbogenschüsselchen, welche man lateinisch Sperma Solis aut Iridis nannte, sind bekanntlich convexconcave keltische Münzen von Gold oder Electrum (d. i. eine Legierung aus Gold und Silber) und zeigen gewöhnlich auf einer Seite eine dreitheilige Figur oder einen Vogelkopf, auf der andern einen offenen Ring und verschiedene Punkte. Ihre Benennung stammt nach einigen von der regenbogenförmigen Figur des Gepräges, nach andern vor der Sage, daß Engel die Regenbogen mit kleinen Goldschüsseln stützen, damit sie nicht den Boden berühren, und sie dann liegen lassen, oder von dem Glauben, daß man sie dort finde, wo der Regenbogen die Erde berührt hatte (S. Sacken, Leitf. zur Kunde des heidn. Alterth. 114; vgl. Streber, über die „Regenbogenschüsselchen“ I-II, und meine Abhandlung: „Die Regenbogenschüsselchen“ in der „Wiener Abendpost,“ 1879, N. 106). Nach L. Bechstein, (Mythe, Sage, Märe und Fabel I, 87) kann der erwähnte Glaube jedoch kaum früher entstanden sein, als bis solche Schüsselchen wirklich gefunden wurden, und schon deshalb dürften die folgenden kleinen Mittheilungen aus Niederösterreich -- wo meines Wissens bisher noch keine Funde solcher Münzen bekannt geworden sind -- von Interesse sein.

1. Eine Schnitterin in Hohenwarth (im Gerichtsbezirke Ravelsbach) war auf dem Felde und sah daselbst auf der Erde etwas glänzen. Sie eilte hin und fand ein kleines goldenes Schüsserl, hob es auf und zeigte es dem Geistlichen des Ortes, welcher ihr sagte, daß sie dies Schüsserl gefunden habe, sei für sie ein großes Glück; es sei im Firmament geschmolzen worden und vom Regenbogen herunter gefallen. (Von einer nun 90jährigen Frau aus Hohenwarth.)

2. Während ein Mann in einem Weingarten bei Krems arbeitete, zeigte sich nach einem Gewitter ein Regenbogen, und ein Regenbogenschüsserl fiel dem Manne auf die Hand, daß es klingelte. Das Schüsserl war aber ganz schwarz, und der Mann gab es der Eigenthümerin des Weingartens, welche es zum Goldschmied trug, und dieser machte ihr daraus ein paar Ohrgehänge. (Aus Stockerau.)

3. Wo der Regenbogen die Erde berührt, da steht eine Schüssel voll Dukaten. (Aus Spillern bei Stockerau.)

Die bei 1 angeführte Volksmeinung von der vermeintlichen glückbringenden Eigenschaft der Regenbogenschüsselchen, findet sich übrigens auch noch anderwärts in Süddeutschland (vgl. Wuttke: Der Volksaberglaube der Gegenwart, S. 88-89), und ich glaube dabei noch bemerken zu sollen, daß man auf Island vom Regenbogen (regnbogi, friđarbogi) erzählt, daß derjenige, welcher an den Ort gelange, an welchem derselbe auf der Erde aufstehe, sich wünschen könne was er wolle. -- (S. Maurer, Isländ. Volkssagen der Gegenwart, S. 185).

+Stockerau+ in Niederösterreich. C. M. +Blaas+.

Jäger vom Schlusse des 15. Jhdts.

Unsere Sammlung von Handzeichnungen enthält u. A. eine zwar sehr flüchtige, aber doch charakteristische Federzeichnung, die mit der Jahreszahl 1496 bezeichnet ist, die wir, obwohl der Meister kaum festzustellen sein dürfte, als Gegensatz zu der Abbildung auf Spalte 140 gern wiedergeben, um zu zeigen wie sich 100 Jahre später das Jagdvergnügen äußerlich zu erkennen gab. Der Jäger ist zu Pferde mit der Armbrust bewaffnet hat und auf dem Rücken das Horn hängen. Die Hunde springen voraus.

+Nürnberg.+ A. +Essenwein+.

Ein Begräbniss. Abbildung vom Jahre 1441.

Der oft erwähnte Codex 998 unserer Bibliothek vom Jahre 1441 gibt unter seinen vielen Bildern auch die Darstellung des Begräbnisses Hektors im Stile des 15. Jahrh. Wir sehen ein viereckiges, senkrecht eingetieftes Grab, mit dessen Aushebung zwei Todtengräber beschäftigt sind, der eine mit der Haue das Erdreich lockernd, der andere es mit der Schaufel ausstechend. Charakteristisch für die Auffassung der Zeit ist, daß beide Männer fleißig arbeiten, daneben aber das Grab schon fertig dargestellt ist, wie auch in den Kampfscenen die Kämpfer das Schwert erheben, um zum Schlage auszuholen, während der Gegner schon getroffen aus den Wunden blutend sich zeigt.

So ist es nur konsequent, daß auch auf unserem Bilde schon die Träger mit dem Sarge kommen. Eine Leichenbegleitung fehlt dem Bilde. Ebenso ist von einer besonderen Trauerfarbe an den Trägern nichts zu sehen, nicht einmal die Decke der Bahre ist schwarz. Träger und Todtengräber zeigen das Kostüm der niederen Volksklasse. Der Sarg hat die Gestalt einer flachen Kiste und ist mit einer weißen Decke geschmückt, auf welcher kreuzförmig rothe Bänder aufgenäht sind und von deren Seiten Fransen herabhängen. Auf der Bahre ruht der Stechhelm mit der Heimzier, die durch das ganze Buch den Helden Hektor bezeichnet, so daß also auch hier bestimmt ausgedrückt ist, wer zu Grabe getragen wird. Im Hintergrunde ist im Original die Stadt Troja dargestellt, von deren Mauerzinnen Zuschauer an dem Begräbnisse theilnehmen, die wir hier weggelassen haben, da auch sie, -- es sind nur die Köpfe sichtbar, -- kein äußerliches Zeichen von Trauer an sich tragen.

+Nürnberg.+ A. +Essenwein+.

Verantwortliche Redaction: Dr. +A. Essenwein+. Dr. +G. K. Frommann+.

Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in Nürnberg.

Gedruckt bei +U. E. Sebald+ in Nürnberg.

(Mit einer Beilage.)

BEILAGE ZUM ANZEIGER FÜR KUNDE DER DEUTSCHEN VORZEIT.

1880. Nº 5. Mai.

Chronik des germanischen Museums.

+Nürnberg+, den 15. Mai 1880.

Schon oft hatte Ihre Majestät Kaiserin Augusta die Gnade, dem germanischen Museum Unterstützungen zuzuweisen, so daß seit lange kein Jahresbericht auszugeben war, in welchem nicht eines allergnädigsten Geschenkes Erwähnung zu thun gewesen wäre. Auch heute dürfen wir von neuen Beweisen Allerhöchsten Wohlwollens Nachricht geben, indem Ihre Majestät den Betrag von 300 m. für Herstellung eines Gipsabgusses zu spenden und gleichzeitig denselben Betrag als fortlaufenden Jahresbeitrag anzuweisen die Gnade hatte.

Auch sonst haben wir Erfreuliches zu berichten. Die Rechnung unseres Augustinerbaues konnte endlich abgeschlossen werden und es hatte, um dies auch formell ohne Defizit zu thun, Herr Gutsbesitzer Th. Freiherr v. Tucher die Güte, den fehlenden geringen Betrag von 16 m. 70 pf. zu bezahlen, so daß der ganze Bau, dessen Einrichtungsgegenstände an Schränken und ein Theil der Kunstsammlungen, die darin enthalten sind, nicht einen Pfennig von Seite des Museums in Anspruch genommen hat. Wenn wir auch in unserer Chronik von den dafür gegebenen Schenkungen u. A. Mittheilung gemacht haben, so ist doch weder Einnahme, noch Ausgabe je in der Jahresrechnung gestanden, und es ist deshalb von Interesse, hier das Ergebniß zusammenzufassen.

+Einnahmen.+

Stiftungen u. dgl. 89676 m. 3 pf. Reinertrag der 2 Lotterieen nach Abzug aller Verwaltungskosten 81292 „ 22 „ ------------------ 170968 m. 26 pf.

+Ausgaben.+

Baukosten 131523 m. 97 pf. Inventargegenstände 3798 „ 78 „ Zugehörige Kunstgegenstände 31135 „ 29 „ Zinsen 4568 „ 22 „ ------------------ 170968 m. 26 pf.

Wir sagen aber auch hier nochmals, wenn auch fast ein Jahrzehnt zum vollen Abschlusse nöthig war, Allen den innigsten Dank, welche durch ihre Stiftungen dazu beigetragen haben, daß ohne irgend welche Belastung des Museums das große Resultat erreicht wurde: so vielen Allerhöchsten Herrschaften, den deutschen Standesherren, denen wir den schönen Waffensaal verdanken, den Adelsgeschlechtern, den Künstlern, deren Werke die Lotterieen ermöglichten, den Musikern, Sängern und Sängerinnen, welche Concerte gegeben, so vielen Privaten, endlich den ehemaligen deutschen Reichsstädten, aus deren Stiftungen der Saal der Reichsstädte errichtet ist.

Noch in jüngster Zeit hat die Stadtgemeinde Seligenstadt den Wunsch ausgesprochen, daß auch ihr Wappen im Saal der Reichsstädte angebracht werde, da auch Seligenstadt kurze Zeit freie Reichsstadt war, und den Betrag von 50 m. eingesendet. Natürlich wird dem Wunsche gerne entsprochen werden.

Schon in der letzten Nummer dieses Blattes haben wir mitgetheilt, daß wir als Parallele zum Saale der Reichsstädte einen solchen der ehemals landesfürstlichen Städte zu bauen beabsichtigen. Auf die an die Städte ergangene Aufforderung haben bis heute folgende Städte Beisteuern zugesagt: Allstedt, Altdorf, Altona, Arnstadt, Baden-Baden, Bamberg, Barmen, Bautzen, Bernburg, Breslau, Bunzlau, Dillingen, Dresden, Eichstätt, Elberfeld, Elbing, Forchheim, Freiberg i. S., Fürth, Gera, Glogau, Günzburg, Halle, Hannover, Hildesheim, Ingolstadt, Karlsruhe, Kiel, Kitzingen, Kreuznach, Kronach, Landshut, Lichtenfels, Ludwigsburg, Marktbreit, Meiningen, Minden, Münster, Neustadt a. d. Aisch, Neuwied, Olmütz, Potsdam, Reichenhall, Schleiz, Sigmaringen, Stade, Stralsund, Werdau, Wesel und Wunsiedel, und zwar fast alle den Betrag von 100 m.

Zugleich haben wiederum, wie aus dem untenstehenden Verzeichnisse sich ergibt, mehrere Städte Jahresbeiträge bewilligt, andere die seitherigen erhöht, so Dresden den seinigen von 75 auf 200 m.

Zur Ausschmückung der Karthause haben neuerdings, im Anschluß an die früher gemeldeten thüringischen Adelsgeschlechter, die Familien v. Hopfgarten, v. Erffa, v. Seebach je 300 m. und Herr A. v. Hake in Coburg 100 m. zur Stiftung gemalter Fenster zugesagt.

Aber auch in anderer Weise ist unserem Bau Förderung zu Theil geworden. Das kgl. Landbauamt Würzburg hat einige romanische Kapitäle und einen drachenförmigen Rinnenausguß zur Verwendung übersendet; Herr Fabrikbesitzer Wolf in Nürnberg hat eine Signalglocke aus Bronze, Herr Schlossermeister Leibold dahier einen kuppelartigen Aufsatz auf eine Verbindungsöffnung zwischen dem Erdgeschosse und dem ersten Stocke unserer Karthause, in großem Reichthum aus Eisen geschmiedet, zum Geschenke gemacht, Herr Derleth einen Drachenausguß, Herr Anton Kohn die Bekleidung eines Ganges mit gebrannten Reliefplatten aus dem 15. Jhdt.

Im Fortgange der Arbeiten konnte der große Oberlichtsaal des Victoriabaues in jüngsten Tagen dem Publikum übergeben werden.

Zum Ankaufe eines Gegenstandes für unsere Sammlungen hat Herr +L. G.+ in Nürnberg 150 m. gespendet.

Für das Handelsmuseum sind manche interessante Geschenke übergeben worden, darunter ein Schiffsmodell von Herrn Privatier Thieß in Nürnberg und ein solches von Herrn Dr. med. Borchen in Bremen. Das vollständige Verzeichniß dieser Gaben wird vom Handelsmuseum selbst veröffentlicht. Je einen Antheilschein haben seit der letzten Mittheilung gezeichnet: der Handels- und Gewerberath zu Dinkelsbühl, ferner nachstehende Herren und Firmen: Friedrich Faulstich in Gunzenhausen, Ludwig Faulstich in Gunzenhausen, Fabrikbesitzer Friedrich Fröscheis in Nürnberg, Hermann Goldberger in Berlin, Fabrikbesitzer Karl Graßer in Nürnberg, Guttknecht in Stein, Lorenz Hutschenreuther in Selb, Ed. Kauffmann Söhne in Mannheim, Löwe und Eschellmann in Mannheim und J. H. Rotmann in Bremen.

Seit Veröffentlichung des Verzeichnisses in der vorhergehenden Nummer wurden folgende +neue Jahresbeiträge+ angemeldet:

Von =Stadtgemeinden=. =Altena= 3 m. =Bensheim= 5 m. =Burtscheid= 10 m. =Dessau= 20 m. =Dresden= (statt früher 75 m.) 200 m. =Ehingen= 9 m. =Eisenberg= 6 m. =Elberfeld= 30 m. =Emmerich= 6 m. =Hamm= 10 m. =Hanau= 10 m. =Hirschberg i. Schl.= 10 m. =Holzminden= 5 m. =Meerane= 10 m. =Neumünster= 10 m. =Potsdam= 30 m. =Rudolstadt= (statt früher 3 m. 60 pf.) 10 m. =Schmalkalden= 5 m. =Sebnitz= 5 m. =Siegen= 10 m. =Solingen= 10 m. =Witten= 10 m. =Zittau= (statt früher 6 m.) 15 m.

Von =Vereinen=. =Dinkelsbühl.= Verein der freiwilligen Feuerwehr 5 m.

Von =Privaten=. =Annaberg.= Dr. Knäbel, Staatsanwalt, 3 m.; Kühlbaum, Stadtrath, 3 m. =Apolda.= E. Wiedemann, Kaufmann und Manufacturverleger, (statt früher 6 m.) 10 m. =Baumenheim.= Joh. Droßbach, Fabrikant, 3 m. =Calw.= Georg Wagner, Kaufmann, 5 m. =Dambach.= August Schäff, Hammerwerksbesitzer, 2 m. =Dinkelsbühl.= Karl Brunco, Färbermeister und Magistratsrath, 2 m.; Friedr. Entzenberger, Bezirksthierarzt, 2 m.; Karl Gabler, Gerbermeister, 2 m.; Gebhardt, Bezirksamtsoberschreiber, 2 m.; Philipp Krafft, Wollengarnfabrikant, 1 m. 70 pf.; Michael Lang, Gastwirth, 1 m. 75 pf.; Adolph Simon, Kaufmann, 2 m.; Otto Strobel, Tuchscheerer, 2 m. =Donauwörth.= Heinr. Fraas, k. Bezirksingenieur, 2 m.; R. Graf, Amtsrichter, 1 m.; J. N. Hacker, Rechtsanwalt, 2 m.; Joachimbauer, Betriebsingenieur, 2 m.; Ludwig Schneider, Cafetier, 1 m.; Johann Starklauf, k. Postoffizial, 1 m. =Dürrwangen.= Ferd. Beck, Bautechniker, 1 m.; Matthias Eisele, Kaufmann u. Bürgermeister, 2 m.; Gg. Kolb, Gastwirth, 1 m.; Maier, k. Oberförster, 3 m.; Eugen Meyer, Hilfslehrer, 1 m.; Gg. Riedmüller, Kaufmann, 2 m.; Gabriel Schineis, Kaufmann u. Schlosser, 2 m.; Joseph Schreiner, Lehrer, 1 m. 50 pf.; Xaver Veroni, Bürstenbinder, 1 m.; Vogel, Pfarrverweser, 2 m.; Joseph Weiß, Privatier, 2 m.; Theodor Weiß, Bierbrauer u. Gastwirth, 2 m. =Ehingen.= Friedr. Wiedemann, Oekonom und Bürgermeister, 2 m. =Fürnheim.= Gg. Höhenberger, Privatier, 2 m. =Gera.= Moriz Jahr, Maschinenfabrikant, 3 m. =Hersbruck.= Henle, k. Amtsrichter, 2 m.; Holzmann, Bäckermeister, (statt früher 1 m.) 2 m.; Kellein, k. Bezirksamtsassessor, 2 m.; Knöll, Pfarrer und Lokalschulinspektor, 2 m.; H. Meder, Bierbrauer, 1 m. =Kronach.= Melchior Ott, Stadtpfarrer u. geistl. Rath, 2 m.; Gg. Stadlinger, Apotheker, 2 m. =Linkersbaind.= Simon Vonroth, fürstl. Förster, 2 m.; =Meissen.= Batsch, Realschuloberlehrer, 3 m.; Büttner, Factor, 2 m.; K. Finke, Schiffsherr, 3 m.; Franz, Domprediger, 3 m.; Dr. Günther, Realschuloberlehrer, 3 m.; Hönicke, Realschuloberlehrer, 3 m.; Klinkicht, Buchdruckereibesitzer, 3 m.; Reinhard, Fabrikant, 3 m.; Dr. Schäfer, Realschuloberlehrer, 1 m.; Schmorl, Kaufmann, 3 m.; Schreiber, Partikulier, 2 m.; Vorbrodt, Realschuloberlehrer, 3 m.; Wolf, Realschuloberlehrer, 3 m.; Wolff, Realschuloberlehrer, 3 m.; Zacharias, Realschuloberlehrer, 3 m. =Nürnberg.= W. Drechsler, Kaufmann, 3 m.; Dr. Eberhard, Redacteur, 2 m.; G. Ebersberger, Kaufmann, 2 m.; Ernst Francke, Redacteur, 2 m.; Jonas Frank, Kaufmann, 3 m.; Ulrich Greßert, Telegraphenexpeditor, 3 m.; Ernst Hebel, Redacteur, 2 m.; J. Jahn, Gastwirth, 2 m.; Max Levinger, Kaufmann, 3 m.; Ottomar Lippold, Kaufmann, 3 m.; R. A. Schmidt, Generalagent der Providentia, 3 m.; W. Schmidt, Kassier, 2 m.; Louis Schneider, Privatier, 3 m.; Gg. Schwabe, Cafetier, 3 m.; Karl Spitta, Kaufmann, 3 m.; Johannes Wilde, Redacteur, 3 m.; Peter Zehnter, Postoffizial, 4 m. =Oberkemmathen.= Wilh. Schäff, Mühlbesitzer und Bürgermeister, 2 m. =St. Petersburg.= Gustav Teufel, Ingenieur, (statt früher 8 m. 57 pf.) 10 m. =Scheinfeld.= Hebel, k. Bezirksamtmann, (statt früher 2 m.) 3 m.; Loose, k. Bezirksamtsassessor, 2 m.; Dr. Otto Rüdel, k. Bezirksarzt, 3 m. =Stettin.= Dr. Haag 2 m.; Dr. Prümers, 1 m. =Torgau.= Besser, Gymnasiallehrer, 2 m.; Dr. Pennigsdorf, Gymnasiallehrer, 2 m.; Reinbeck, Apotheker, 2 m.; Dr. Steinkopff, prakt. Arzt, 2 m.; Dr. Taubert, Gymnasiallehrer, 2 m. =Wassertrüdingen.= Baltheiser, k. Amtsrichter, 1 m. 50 pf.; Baumer, k. Gerichtsschreiber, 1 m.; Friedr. Eisen, Stadtkassier, 2 m.; Konr. Ittameyer, Distriktsthierarzt, 2 m.; Karl Klein, Bierbrauer u. Gastwirth, 2 m.; Heinr. Kränzlein, Kaufmann u. Conditor, 2 m. 50 pf.; Friedr. Krebs, Bürgermeister, 2 m.; Oswald, k. Rentamtmann, 3 m.; Schöner, k. Oberamtsrichter, 2 m.; Friedr. Steingruber, Maurermeister, 2 m.; Dr. Thenn, prakt. Arzt, 3 m. =Weiltingen.= Gg. Habermann, k. Oberförster, 2 m.; A. Chr. L. Käppel, k. Pfarrer, 3 m.; Gottfried Schoberth; k. Forstgehilfe, 2 m.; Gg. Wittmann, Zimmermeister und Bürgermeister, 2 m.; Karl Wittmann, Baumeister, 2 m.; Dr. Karl Wolffhardt, prakt. Arzt, 1 m. 50 pf. =Wörnitzhofen.= Friedr. Widemann, Bürgermeister u. Landrath, 2 m. =Zeitz.= Dr. Lange, Gymnasiallehrer, 1 m.; Dr. Weber, Gymnasiallehrer, 2 m.; Weicher, Oberlehrer, 3 m.

Als +einmalige Beiträge+ wurden folgende gegeben:

Von =Privaten=. =Donauwörth.= Kaler, Notar, 2 m.; Ant. Storr, Kaufmann, 2 m. =Moskau.= H. Achenbach 21 m. 50 pf.; N. G. Droschenkin 2 m. 15 pf.; J. Ellbogen 2 m. 15 pf.; C. Gercke 2 m. 15 pf.; C. Horn 2 m. 15 pf., P. G. Kretschetow 4 m. 30 pf.; G. Mutsen 2 m. 15 pf.; N. P. 4 m. 30 pf.; F. W. Rosenbusch 2 m. 15 pf.; H. A. Ruperti 4 m. 30 pf.; A. Tacke 2 m. 15 pf.; B. M. Warkewitsch 2 m. 15 pf.; A. Wulff 2 m. 15 pf.

Unsern Sammlungen giengen ferner folgende Geschenke zu:

I. Für die kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen.

(Nr. 8279-8301.)

=Basel.= +Mittelalterliche Sammlung+: Abguß der Votivtafel der Herzogin Isabella von Burgund von 1433. -- =Bielefeld.= +Voigtel+, Postdirektor: Gipsabguß eines Epitaphs. -- =Cöln.= +Schnütgen+, Domvikar: geschnitzter Schuhleisten. 1791. -- =Eisenach.= +H. Schöpff+, Fabrikbesitzer: 3 Siegelstöcke in Holzfutteral, 17. Jahrh. Mehrere Kupferstiche und Büchereinbände des 18. Jahrhdts. -- =Metz.= +Freih. v. Hardenberg+, kais. Zollinspektor: 7 lothringische Denare. -- =Nürnberg.= +G. Benda+, Antiquar: 2 Frauenhüte vom Beginne des 19. Jahrhdts. 3 Ofenkacheln, 18. Jahrh. +Göschel+, Schreinermeister: Jagdgewehr (Dreher), 18. Jahrh. +Georg v. Grundherr+, Großhändler: Getriebenes vergoldetes Trinkgefäß in Gestalt eines Kanonenrohrs, vom 16. Jahrh.; ähnliches Gefäß aus Glas, 19. Jahrh. Zu beiden Stücken hölzerne Lafetten. Beide ehemals Eigenthum der Nürnberger reichsstädtischen Artillerie und der späteren Landwehr-Artillerie. +W. Gütermann+, Kaufmann: Eine Trauung, Oelgemälde vom Beginn des 19. Jahrhdts. +G. Gutknecht+, Distriktsvorsteher: Vorstecker, 19. Jahrh. +Hammer+, kgl. qu. Bezirksger.-Direktor: Eine Partie älterer Landkarten. +Frau Privatière Hofmann+: 3 geschliffene Gläser, darunter eines mit silbernem Fuße, 18. Jahrh. +C. Otto Müller+, kaufm. Agent: Ein Stückchen Wollenzeug von der Flagge des dänischen Linienschiffes Christian VIII. +Pfann+: Schlossermeister: Gestell für eine Sanduhr, 18. Jahrh. +S. Pickert+, Hofantiquar: Holzfigur eines Dudelsackpfeifers, 15. Jahrh. +Schiller+, Garderobebesitzer: Männerrock vom Beginne des 19. Jahrhdts. +Ferd. Seitz+, Fabrikbesitzer: Messer und Gabel mit Elfenbeingriffen, deren jeder eine Gruppe von drei Kindern in vorzüglichster Ausführung darstellt, 16.-17. Jahrh. +Thein+, Steinhauer: Falscher Regensburger Gulden vom 17. Jahrh. +Thieß+, Privatier: Eine Kellnerin, großes Gemälde vom 17. Jhrh. +Ungenannter+: Hohenlohe’scher Batzen, 17. Jahrh. -- =Zittau.= +Korschelt+, Oberlehrer: 3 Silbermünzen des 15. Jahrhdts.

II. Für die Bibliothek.

(Nr. 40,965-41,064.)