Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit (1868) Neue Folge. Fünfzehnter Band.

Part 13

Chapter 132,418 wordsPublic domain

Da Cardinal Albrecht sein eigenes Denkmal sowohl, wie das Madonnenbild bei Lebzeiten fertigen ließ und selbst Kunstliebhaber war, so unterliegt es wol keinem Zweifel, daß er bei der Conception der beiden Erzgüsse influierte und dem Künstler wol die Aufgabe stellte, in den Randverzierungen des Madonnenbildes Christi +Leben+, +Leiden+ und +Sterben+ anzudeuten, wie dies bei Gemälden sehr häufig in den Predellen geschieht. Dabei sollte das Madonnenbild das Pendant des kurfürstlichen Monumentes sein, dessen Rahmen mit den Geschlechtswappen des Stifters geschmückt war. Es führte dies mit Nothwendigkeit darauf, jene Andeutungen ebenfalls in Wappenschildform, den gegenüber angebrachten Geschlechtswappen entsprechend, darzustellen. Nun boten zwar die Marterwerkzeuge, die fünf Wunden und das Schweißtuch geeignete, auf das +Leiden+ und +Sterben+ Christi bezügliche Embleme für heraldische Darstellung dar; welcherlei Embleme sollten aber gewählt werden, um Christi specifische +Lebens+thätigkeit in Wappenschildform anzudeuten und +heraldisch+ darzustellen? Es war dies ohne Zweifel eine schwierige Aufgabe. Sei es nun, daß der Stifter oder der Künstler auf die Idee verfiel, die Geschichte von Christi Wundern dafür auszubeuten, und zwar die Stelle im Ev. Marci VI, 34-44, wo Christus mit fünf Broden und zween Fischen 5000 Mann gesättigt hat und die Jünger noch „+zwölf Körbe+ voll von Brocken und von den Fischen aufhoben“, dann die Stelle im Ev. Johannis II, 6, wo Christus auf der Hochzeit zu Cana das Wasser in Wein verwandelte, und wo es heißt: „Es waren aber allda +sechs steinerne Wasserkrüge+ gesetzt, nach der Weise der jüdischen Reinigung; und giengen je in einen zwei oder drei Maß. Jesus spricht zu ihnen (den Dienern): Füllet die Wasserkrüge mit Wasser, und sie fülleten sie bis oben an. Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet es dem Speisemeister. Und sie brachten es. Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wusste nicht, von wannen er kam (die Diener aber wußten es, die das Wasser geschöpft hatten), rufet der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten den guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus that, geschehen zu Cana in Galiläa und offenbarete seine Herrlichkeit; +und seine Jünger glaubten an ihn+.“

Körbe und Wasserkrüge eigneten sich aber vortrefflich zu heraldischen Emblemen; und so möchten sie denn in die Reihe der Wappenschilde eingereiht worden sein, um auf Christi wunderthätiges +Leben+, wie er fröhlich mit den Fröhlichen gewesen, und wie er mit dem geringsten Speisevorrath Tausende von Menschen zu sättigen vermochte, hinzuweisen, wie die fünf Wunden und die Marterwerkzeuge auf sein +Leiden+ und +Sterben+ Bezug haben.

Es ist noch übrig, die Bedeutung des Adlerschildes im Centrum der fraglichen Wappenschilde zu erklären. Ich erkläre mir diese, auf den Cardinal Albrecht, den Brandenburger, speciell bezügliche Zuthat in folgender Weise:

„Jesus offenbarete in seinen Wundern seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.“ Der brandenburgische Adler war das Siegel, wodurch sich auch Cardinal Albrecht als Christi Jünger bekennt, also das heraldisch dargestellte Bekenntniss, dass auch er an Christus glaube, wie die Jünger thaten, nachdem sie die zwölf Körbe aufgehoben und die sechs Krüge Wasser in Wein verwandelt gesehen. „Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen“ ist ja noch heute die Devise des brandenburgischen Herrscherhauses.

Es könnte gegen diese meine Erklärung des problematischen Wappenschildes vielleicht eingewendet werden, daß sich +der gleiche+ schon an dem 1525, also fünf Jahre früher, als das Madonnenbild, gefertigten Denkmal des Cardinals Albrecht vorfinde, an welchem sich nicht, wie bei jenem durch die Darstellung der auf das +Leiden+ und +Sterben+ bezüglichen Embleme, Veranlassung geboten habe, auch auf das wunderthätige +Leben+ bezügliche Embleme anzubringen. Ich entgegne darauf:

1) daß der in der Mitte des untern Rahmschenkels am Albrechtsmonument angebrachte Wappenschild, der sich nur durch das die Viertheilung bildende wirkliche Kreuz von den ähnlichen Schilden am Madonnenbilde unterscheidet, gleichsam in nuce dieselbe Bedeutung heraldisch darstellt, die an jenem in ausführlicherer Darstellung zur Anschauung gebracht ist. Körbe und Krüge deuten auf das wunderthätige Leben, das Kreuz auf Leiden und Sterben Christi, der Adler auf das Glaubensbekenntniß des Stifters.

2) Ich entgegne ferner, daß, wenn der Gedanke dieser allegorischen Darstellung wirklich erst bei Fertigung des Madonnenbildes erwacht sein sollte, es auch nicht außer dem Bereich der Möglichkeit liegt, daß das fragliche Wappen am Fuße des Albrechtsmonumentes +nachträglich+ eingesetzt und gegen das dort vorhanden gewesene ausgewechselt worden sei, zumal der mittlere Theil des untern Rahmschenkels mit dem fraglichen Wappen, wie die vorhandenen Nähte zeigen, augenscheinlich besonders eingesetzt ist und überdies in der Reihe der Geschlechtswappen mehrere fehlen, wie das Wappen des Fürstenthums Rügen, das Wappen von Cassuben, die man beide an dem Denkmal von Albrecht’s Vater im Dom zu Berlin angebracht findet.

Dies ist die muthmaßliche Erklärung, die ich von dem problematischen Wappenschilde geben möchte, womit ich jedoch Sachkundigeren in keiner Weise vorgreifen will, die vielmehr ihrem Zweck entsprechen würde, wenn sich eine weitere Discussion daran knüpfen sollte.

+Meiningen.+

+Döbner.+

Inventar der Kirche zu Wörthsee (Kärnten) vom Beginn des 11. Jahrh.[30].

Noticia æcclesiasticarum qua in æcclesia sancti Primi et Feliciani continentur, quas Abraham uenerabilis episcopus illuc perpetrauit. Cappe ii, planete vi, humeralia v, stole vi cum fanoribus (!) vi, dalmatica i, subtile i, coccinea uelamina altarium vi, calices argentei ii cum patenis, plenarium i, bibliotheca, in duo uolumina diuisa, item genesis regum, parabole Salamonis, actus apostolorum, apocalipsis dialogorum ii, missales libri iii, epistolare i, lectionari(um) i, antiphonari(um) i, psalterium i, expositio super genesim, liber Vvolfhardi, vita Samsonis, turibulum argenteum i, officiale i.

Absque his sunt ibi alie planete iiii, albe iiii, stole iiii, fanones iiii, humeralia iiii, calices argentei iii, patene ii, turibulum cuprinum i, plenarium i, missales libri ii, antiphonarium i, gradale i, actus apostolorum, psalterium i, omelie iii, dialogorum i, pancalia ii, velum iii, tapecia ii +cum ipso quem uos dedistis+.

Preter ceteros libros supradictos adhuc gradale i, psalterium i, liber Mathei, sequentia ii, passionari(um) i, expositio super epistolas ii, liber Samsonis, passio sanctorum Primi et Feliciani, versari(um) i, missale i, liber Geronimi presbiteri scriptus Scotigene, ordo ad missam celebrandam.

Cappe ii, planete ii, subtile i, albe, humeralia v, stole vi, fanones vi,

turibulos (!) iiii +cum ipso quem uos dedistis+, gerule ii,

Per totum libri..... etis xlii, calices iiii, patene iiii per totum,

Petros (!) cristallinos xv, alios xii.

+Graz.+

+J. Zahn.+

Zur Bischofswahl[31].

Quando episcopus eligitur, quid præparandum et quomodo pulsandum sit, sicuti factum est cum episcopo Tuelpechio.

Pulsa ad matutinum hora II et ad vespertinum hora VI, postea pulsentur omnes campanæ, aperiuntur tabulæ[32] non exponuntur sacrae reliquiæ. Da paramenta rubra et officium cantatur de spiritu sancto et domini[33] communicant se omnes[34] et postea eligunt, et cum electus est (episcopus) et si decanus mandat, accendantur duæ candelæ super altari et tapes extenditur ante illud et tunc sedens ponitur electus episcopus super altare et cantatur Te deum laudamus, et non ducitur in aulam episcopalem sed in suæ habitationis domum, donec confirmatio veniat de Roma.

Wie man ein bischof erwelt, was man richten oder lewtten sol als man getan hat mit bischoff Tuelwegken.

Lewtt metten vmb ij vnd dy preim vmb vj vnd lewt zwsamen mit allen glocken vnd thue dy tafel auff, man tregt kein heyltumb heraus vnd gib rot ornat vnd das ambt singt man von dem heyligen geist vnd dy herrn speysen sich all vnd darnach erwellen sy vnd so er nu erwelt ist vnd wenn der techant schafft so zinnt man ij kertzen auff den altar vnd (leit) ein tebich dafur. So sez man den erwelten bischoff auff den altar vnnd singt Te deum laudamus vnd man furt in nit gen hof sondern in des +Tatzen+ hawß biß dy bestattung kumbt von Rom.

+Graz.+

+J. Zahn.+

(Mit einer Beilage.)

Verantwortliche Redaction: A. +Essenwein+. Dr. G. K. +Frommann+. Dr. A. v. +Eye+.

Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in Nürnberg.

Sebald’sche Buchdruckerei in Nürnberg.

BEILAGE ZUM ANZEIGER FÜR KUNDE DER DEUTSCHEN VORZEIT.

1868. Nº 3. März.

Chronik des germanischen Museums.

+Nürnberg+, 15. März 1868.

Wir haben in unsern Mittheilungen diesmal der schmerzlichen Pflicht zu genügen, dem am 29. Febr. zu Nizza verstorbenen König +Ludwig+ I. von Bayern einige Worte des Nachrufs zu widmen. Der Tod, welcher unsere Anstalt ihres mächtigen Gönners und größten Wohlthäters beraubte, hat in ihm einen Mann abgerufen, der mächtig eingegriffen in das Kunstleben unseres Jahrhunderts, ja, der als der Erste bemüht war, es zu erheben und ihm eine neue Richtung zu geben. Sein Kunstsinn kam seiner echt deutschen Gesinnung gleich. Das germanische Museum hatte sich schon, noch ehe es entstand, seines Interesses zu erfreuen. Er war es, der den Gründer, Freiherrn von Aufseß, ermuthigte, auszuharren in seinen Jahrzehnte lang geführten Bestrebungen; er hatte ihn ermuntert, die Anstalt zu gründen; er war es vorzugsweise, der thätig dafür wirkte, daß das Nationalinstitut in Bayern, in dem alten Nürnberg seinen Sitz erhalte, und als deshalb nöthig wurde, die Karthause käuflich zu erwerben, während anderswo freie Räume zur Verfügung gestellt werden sollten, war er es, der die erste Rate des Kaufschillings erlegte. Er war es, der dem Museum den Ankauf der v. Aufseß’schen Sammlung möglich machte, und wie er schon als Kronprinz die Karthause, deren schöne Kreuzgänge zum Theil schon abgetragen waren, vor weiterer Zerstörung gerettet, so hat er jetzt unserer Anstalt die Mittel gegeben, das damals Zerstörte wieder aufzubauen.

Er verfolgte zu jeder Zeit mit höchstem Interesse die Bestrebungen des Nationalmuseums und erfreute sich an der Entwicklung und Befestigung desselben. Sein Andenken wird bei uns, wie bei so Vielen, ein gesegnetes sein.

Der Gedanke an ihn und das Bewußtsein, daß die Anstalt von einem so erhabenen, einsichtsvollen Regenten gewürdigt und ihre Ziele wie ihre Thätigkeit gebilligt worden sind, wird uns stets ein Schild im Kampfe sein, und wir glauben nicht besser ihm ein ehrendes Andenken bereiten, nicht wärmer unsere Dankbarkeit beweisen zu können, als wenn wir auch künftig in seinem großen Sinne weiter streben.

Wenn wir auch betrübt an dem Sarkophage unseres hingeschiedenen Wohlthäters stehen, so werden wir doch nicht den Muth sinken lassen; wir werden im Gefühle der Kraft, welche das Institut vorzugsweise ihm dankt, und im Bewußtsein, daß es durch ihn und durch so viele andere Gönner über das Kindesalter hinausgeführt ist, in der Hoffnung, daß andere Schützer und Gönner uns die Aufgabe erleichtern werden, ruhig fortarbeiten.

Einen schönen Beweis besonderen Interesses unseres hohen Protektors, König +Ludwig’s+ II., haben wir zur Kenntniß der Freunde der Anstalt zu bringen. Se. Majestät hat den Wunsch ausgesprochen, daß die Bewohner Nürnbergs, bei denen ja noch so viele Kostbarkeiten und Kunstschätze sich zerstreut finden, diese vereinigen, im Museum aufstellen und so der Wissenschaft wie dem Publikum zugänglich machen möchten. Der Vorstand des Museums wurde angewiesen, Alles aufzubieten, was diesem Wunsche entsprechen könne. Daß er dies mit Freude thut, bedarf nicht erst der Versicherung; wir glauben aber auch, von dem freundlichen Entgegenkommen der Nürnberger hoffen zu dürfen, daß dem Wunsche Sr. Majestät in umfassender Weise werde entsprochen werden.

Ferner können wir die erfreuliche Mittheilung machen, daß jenes Vorkommniß in Berlin, dessen wir in letzter Nummer zu erwähnen hatten, nicht das allgemeine Urtheil und nicht das der königlichen Familie über unsere Anstalt bildet. So hat Ihre Maj. die +Königin von Preußen+ uns abermals eine Gabe von 20 Ducaten übersendet und dabei Veranlassung genommen, die Anstalt der Fortdauer Ihres allerhöchsten Interesses und besondern Wohlwollens zu versichern. Se. kgl. Hoheit der Fürst +Carl Anton+ von +Hohenzollern+ hat ein Geschenk von 175 fl. als Beitrag zur Tilgung der Schuld an Freiherrn v. Aufseß gespendet und demselben ermunternde und erfreuliche Aeußerungen beigefügt, insbesondere die feste Erwartung ausgesprochen, „+daß auch diejenigen nun bald die Anstalt anerkennen werden, welche bis jetzt in unbegründeter Ableugnung der künstlerischen, culturhistorischen und wissenschaftlichen Erfolge dieses zukunftsreichen Instituts sich gefallen+.“ Um auch im Museum vertreten zu sein, hat der Fürst seinem Geschenke zugleich Gipsabgüsse der Originale seiner Kunstkammer anzufügen versprochen und bereits die nöthigen Anweisungen dazu gegeben, sofort aber die bis jetzt erschienenen fünf Lieferungen des von Prof. v. Hefner-Alteneck herausgegebenen Prachtwerkes über seine Kunstkammer eingesendet. Se. Maj. der +König+ von +Preußen+ hatte die Gnade, uns auf die bevorstehenden Verhandlungen des Reichstages des norddeutschen Bundes zu verweisen, welchem Allerhöchst derselbe ein vor längerer Zeit vom Vorstand übergebenes Promemoria zugewiesen hat. Von Sr. Hoheit dem Herzog von +Anhalt+ sind für die Baukasse 70 fl. übergeben worden. Die Herren Fabrikanten +Beckh+ in Nürnberg, Nachbarn der Anstalt, haben 100 fl. zu einem Kreuzgang-Fenster gespendet.

In dem am 4. d. M. verstorbenen Obertribunalrath und Professor Dr. A. v. +Daniels+ in Berlin haben wir den Verlust eines langjährigen Mitgliedes unseres Gelehrtenausschusses zu beklagen. Dagegen hat Herr Dr. R. +Reicke+ in Königsberg die auf ihn gefallene Wahl angenommen und ist somit den im Januar dieses Jahres genannten neuen Mitgliedern anzureihen.

Von Herrn Major +Köhler+ in Danzig ist uns eine schätzbare Bereicherung unsrer Waffensammlung geworden, indem er eine Lothbüchse aus dem 14. Jahrhundert als Depositum übergeben hat, sowie Gipsabgüsse der ältesten erhaltenen deutschen gegossenen Bombarde, die sich jetzt in Paris in der Sammlung des Kaisers befindet.

Neue +Jahresbeiträge+ wurden seit Veröffentlichung des letzten Verzeichnisses folgende angemeldet:[35]

Von =öffentlichen Kassen=: =Nidda=, Stadtgemeinde 2 fl.

Von =Privaten=: =Lorch.= Forstmeister von Paulus 1 fl. =Naila.= kgl. Landger.-Assessor Bernhard Cavallo 1 fl. 10 kr. =Nidda.= Gutsbesitzer Adolf von Harnier in Echzel 3 fl. =Nürnberg.= Kaufmann Salomon Guldmann 1 fl. 12 kr., Kaufmann Friedrich Herrling 1 fl. 45 kr. =Oehringen.= Forstmeister Gantz 1 fl., Kaufmann Paul Reinhard 1 fl., Zeichnenlehrer Schenk 30 kr. =Reichelsheim.= Evang.-luth. Pfarrer Karl Leydhecker 1 fl. =Worms.= Notar Keßler 1. fl., Direktor der Wollengarnspinnerei L. Kuhlmann 1 fl., prakt. Arzt Dr. med. Löb 1 fl., Dr. Ph. Merz 1 fl. 30 kr. Fabrikbesitzer N. Reinhart jun. 2 fl., Weinhändler Wilh. Fried. Valckenberg 1 fl. 30 kr.

Unsern Sammlungen giengen ferner folgende Geschenke zu:

I. Für das Archiv.

(Nr. 3473-3478.)

=Altenburg.= Dr. K. Back, geh. Regierungsrath: Geburtsbrief für G. Keßler, Nagelschmied, von Marienthal, ausgestellt von Joh. Heinr. Bürckner, Amtmann zu Zwickau. 1722. Pgm. -- =Köln.= L. +von Cuny+, Landgerichtsassessor: Abschriften aus dem Ende des 14. Jahrh., betr. den Vertrag des Klosters Cornelimünster mit Walther von Kastenholz, und eine Vergabung Meister Symoens van Glabbeke an dasselbe Kloster. Bruchstücke. 1323-1370. Verzeichniß von Lehngütern, Gülten und Einkünften des Klosters Cornelimünster, sammt einigen Waldordnungen des Jülich’schen Landes (letztere in alten Abschriften). 1363-1583. Fehdesachen zwischen der Stadt Unna und Hermann von Lare. Eilf Blätter. 1430-1437. Privilegien des Fürstenthums Jülich. 1451-1598. Nach einer am 6. December 1654 genommenen und amtlich beglaubigten Abschrift. Lehenbrief der Dorothea Augusta, geb. Herzogin von Braunschweig und Aebtissin von Gandersheim, für die Kinder Joh. von Winkelhausens und seiner Gemahlin Anna Kettler über das Holzgreffamt und den Fronenhof zu Calchem am Rhein. 1613. Perg.

II. Für die Bibliothek.

(Nr. 21,786-21,928.)