Chapter 10
»Nein, nein, nein,« sagte Maggie heftig. »Man kommt nicht mehr in die Höhe, wenn man -- Gertrud, ich hab' dich nutzlos betrogen, bin selbst am Glück vorbeigetaumelt. Er hat dich nie vergessen -- und ich -- Lieber Gott, ich bin mutlos zu allem anderen geworden, weil ich nicht einmal _das_ in ihm habe überwinden können.«
»Und du liebst ihn?« fragte Gertrud zögernd.
Maggie schüttelte den Kopf.
»Ich liebe ihn nicht. Ich habe niemand lieb, wenn ich es auch manchmal möchte und oft geradezu danach suche. Aber dann, Gertrud, kommt die schreckliche Kälte in mir, und hinter allem lauert diese gräßliche Frage: Wozu?«
Sie schwiegen beide eine Weile.
»Komm, Maggie,« sagte Gertrud dann. »Wir wollen hinaus, es ist so bedrückt hier. Komm in den Buchengang.«
Und sie gingen hinaus. Es war ein holdseliger Frühherbsttag. Warme, bläuliche Dünste hoben sich von den Fichten und verschwebten duftend. Die Stoppelfelder, die durch den Waldeinschnitt sahen, lagen ausgedient und ruhend in funkelnden gelben Streifen und Ecken da. Von den abgemähten Wiesen zog ein herber Feldkräutergeruch aus, und aus den Waldwegen quoll ein prickelnder, herbstlicher Atem.
»Solch schöner Herbst,« sagte Gertrud in Gedanken.
Maggie blieb stehen und umfaßte mit beiden Händen den Arm ihrer Schwester.
»Für dich, Trude, -- für dich,« sagte sie beklommen. Und ihre Augen wurden naß.
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lehne dich an und weine 'Lehne' im Original
Folgende Zeilen waren im Original vertauscht, richtig 3-2-1-4: 1 das sich lohnt, und nun wollen sie es einem 2 Arbeitssachen mischt. Da hat man einmal ein Geschäft, 3 euch, der Teufel soll den holen, der sich in meine 4 verderben! Damit kommt mir nicht ... Ich bin
es stand auf gelblich weißem, 'geblich' im Original