Hymns from the German Translated by Frances Elizabeth Cox
Part 4
Darum, Erde fahre wohl, Lass mich nun in Frieden scheiden! Deine Hoffnung, ach! ist hohl, Deine Freuden selber Leiden, Deine Schönheit Unbestand, Eitel Wahn und Trug und Tand.
Darum letzte gute Nacht, Sonn und Mond und liebe Sterne, Fahret wohl mit eurer Pracht! Denn ich reis' in weite Ferne, Reise hin zu jenem Glanz, Worin ihr verschwindet ganz.
Ihr, die nun in Trauren geht, Fahret wohl, ihr lieben Freunde: Was von oben niederweht, Tröstet ja des Herrn Gemeinde; Weint nicht ob dem eitlen Schein, Droben nur kann ewig sein.
Weinet nicht, dass nun ich will Von der Welt den Abschied nehmen, Dass ich aus dem Irrthum will, Aus den Schatten, aus den Schemen, Aus dem Eitlen, aus dem Nichts Hin ins Land des ewgen Lichts.
Weinet nicht, mein süsses Heil, Meinen Heiland hab ich funden, Und ich habe auch mein Theil In den warmen Herzenswunden, Woraus einst sein heilges Blut Floss der ganzen Welt zu Gut.
Weint nicht! mein Erlöser lebt; Hoch vom finstern Erdenstaube Hell empor die Hoffnung schwebt, Und der Himmelsheld, der Glaube, Und die ewge Liebe spricht: Kind des Vaters, zittre nicht!
Ernst Moriz Arndt. 1769-1860.
The dying Christian's Farewell.
I have a desire to depart, and to be with Christ.
_Phil._ i. 23.
Go! and let my grave be made-- Tired and weary now with straying, I farewell to earth have said, Heaven's call to peace obeying: Calls me now the happy rest Of the angels ever blest.
Go! and let my grave be made, Since my days are now expended; Let the prilgrim's staff be laid Where all earthly things are ended: Then lay me too, even me, In the bed from anguish free.
In the darksome valley, why Find delight or occupation? Since however great or high, Proud or rich, may be our station, All away, like sand, shall flit, When the wind blows over it.
Therefore earth, farewell I say, False the hopes from thee we borrow! Let me now in peace away-- E'en thy very joy is sorrow; Fleeting is thy beauty's glow, Vain deceit and empty show.
Therefore, now a last good-night! Sun, and moon, and stars of fire, Farewell, all your splendour bright! Higher now I soar, far higher, Where will dawn such glorious day, Ye will vanish quite away.
Fare ye well, beloved friends! Ye whose tears so fast are flowing; God for all will make amends, Since our griefs are His bestowing: Weep not joys that ne'er endure, Heavenly joy alone is sure.
Weep not that I now farewell Bid the world and all its errors, Far from vain deceits to dwell, Far from darkness, far from terrors: Weep not that I take my flight Toward the land of endless light.
Weep not--lo! my Saviour there, Mercy to my soul revealing; I too have obtained a share In His Heart's deep wounds so healing, Whence the Holy Fountain streamed, Which this sinful world redeemed.
Weep not--my Redeemer lives-- High above dark earth ascending, Hope her heavenly comfort gives; Faith stands by, her shield extending; Love eternal whispers near, 'Child of God, no longer fear.'
Beim Begräbniss eines Kindes.
Selig sind die Todten, die in dem Herrn sterben.
So hab ich obgesieget, Mein Lauf ist nun vollbracht: Ich bin gar wohl vergnüget, Zu tausend guter Nacht! Ihr aber, meine Lieben, Thut nicht so ängstiglich: Was wollt ihr euch betrüben? Stehts doch sehr gut um mich.
Fahr hin, o Angst und Schmerzen, Fahr immer, immerhin! Ich freue mich von Herzen, Dass ich erlöset bin: Ich leb in tausend Freuden In meines Schöpfers Hand; Mich trifft und rührt kein Leiden, So dieser Welt bekannt.
Die noch auf Erden wallen In irrthumsvoller Zeit, Vermögen kaum zu lallen Von froher Ewigkeit: Viel besser wohl gestorben, Als in der Welt gelebt; Die Schwachheit ist verdorben, Worinnen ich geschwebt.
Schmückt meinen Sarg mit Kränzen, Wie sonst ein Siegsmann prangt: Aus jenem Himmelslenzen Hat meine Seel erlangt Die ewig grüne Krone; Die werthe Siegespracht Rührt her von Gottes Sohne, Der hat mich so bedacht.
Noch netzet ihr die Wangen, Ihr Eltern, über mir, Euch hat das Leid umfangen, Das Herze bricht euch schier: Des Vaters treue Liebe Sieht sehnlich in mein Grab, Die Mutter stehet trübe Und kehrt die Augen ab.
Ich war euch nur geliehen Auf eine kurze Zeit; Zum Herren musst ich ziehen, Drum werfet hin das Leid, Und sprecht: Gott hats gegeben; Gott nimms! Du hast es Recht, Bei Dir steht Tod und Leben; Der Mensch ist Gottes Knecht.
Dass ihr mein Grab müsst sehen, Zeigt unsern schwachen Stand; Dass es sobald geschehen, Thut Gottes Vaterhand: Gott wird das Leid euch stillen, Ich sterbe nicht zu jung: Wer stirbt nach Gottes Willen, Der stirbt schon alt genung.
* * *
Fahr wohl, o liebe Seele, Geniess der süssen Lust; Uns in der Trauerhöhle Ist nichts hiervon bewusst: Wenn wird doch angelangen Des grossen Tages Schein, Da du uns wirst umfangen! O möcht er heute sein!
Gottfried Wilhelm Sacer. 1635-1699.
On the Burial of a Child.
Blessed are the dead which die in the Lord.
_Rev._ xiv. 13.
My race is now completed, And were that last good-night A thousand times repeated, My gain would well requite. Dear friends! because I leave you, O be not thus distrest; For what indeed should grieve you? Since I am now at rest.
Away! all grief and sadness, Henceforth away from me! My heart o'erflows with gladness, That I am thus set free: Now thousand joys I borrow From my Creator's hand; And earthly pain and sorrow Come not in this fair land.
Ah! those whom earth yet captures, Who rove as pilgrims still, But faint can lisp the raptures Eternity which fill: To die in God is better Than in the world to live; Now sin can no more fetter, No frailties pain can give.
Then strew my bier with flowers, As 'twere a conqueror's car; I gain from vernal bowers, That bloom in heaven afar, A crown that ne'er shall wither; And He Who ever lives, God's Son, Who bears me thither, The victor's chaplet gives.
My father, where I'm sleeping, To pierce the darkness tries; My mother stands by weeping, And turns away her eyes: But though your hearts are breaking, And anguish whelms you o'er, Now heavenly comfort seeking, Dear parents! weep no more.
A little while but lent you, Now God has called me home; So now, no more lament you Because my hour is come: But say, "the Lord has given, Then let Him take away;" God wills our fate in heaven, We must His Will obey.
This shews how frail our state is, That you my grave must see; From God's own Hand my fate is, A Father's hand to me: Then comfort take, and think not Too soon I yield my breath; For they too early sink not, Who please their God in death.
* * *
To join God's seraph-legions Blest soul! speed on your flight; We, in these mournful regions, Know nought of your delight: But though awhile you leave us, When dawns that glorious ray, With joy you will receive us; Oh! might it be to-day!
Verklärte Heiligen.
Wer überwindet, der wird es alles ererben: Und ich werde sein Gott seyn und er wird mein Sohn seyn.
Wer sind die vor Gottes Throne? Was ist das für eine Schaar? Träget jeder eine Krone, Glänzen wie die Sterne klar; Alleluia singen all, Loben Gott mit hohem Schall.
Wer sind die, so Palmen tragen, Wie ein Sieger, in der Hand, Wenn er seinen Feind geschlagen, Hingestrecket in den Sand? Welcher Streit und welcher Krieg Hat gezeuget diesen Sieg?
Wer sind die in reiner Seide Göttlicher Gerechtigkeit, Angethan mit weissem Kleide, Das bestäubet keine Zeit, Das veraltet nimmermehr; Wo sind diese kommen her?
Es sind die, so wohl gerungen Für des grossen Gottes Ehr, Haben Welt und Tod bezwungen, Folgend nicht dem sündgen Heer; Die erlanget auf den Krieg Durch des Lammes Blut den Sieg.
Es sind die, so viel erlitten, Trübsal, Schmerzen, Angst und Noth, Im Gebet auch oft gestritten Mit dem hochgelobten Gott: Nun hat dieser Kampf ein End, Gott hat all ihr Leid gewendt.
Es sind Zweige Eines Stammes, Der uns Huld und Heil gebracht; Haben in dem Blut des Lammes Ihre Kleider hell gemacht; Sind geschmückt mit Heiligkeit, Prangen nun im Ehrenkleid.
Es sind die, so stets erschienen Hier als Priester vor dem Herrn, Tag und Nacht bereit zu dienen, Leib und Seel geopfert gern; Nun sie stehen all herum Vor dem Stuhl im Heiligthum.
Wie ein Hirsch am Mittag lechzet Nach dem Strom, der frisch und hell, So hat ihre Seel geächzet Nach der rechten Lebensquell: Nun ihr Durst gestillet ist, Da sie sind bei Jesu Christ.
Auf dem Zionsberg sie weidet Gottes Lamm, die Lebenssonn Mitten in dem Stuhl sie leitet Zu dem rechten Lebensbronn; Hirt und Lamm, das ewge Gut, Lieblich sie erquicken thut.
Dahin streck auch ich die Hände, O Herr Jesu, zu Dir aus; Mein Gebet ich zu dir wende, Der ich noch in deinem Haus Hier auf Erden steh im Streit: Treibe, Herr, die Feinde weit.
Hilf mir in dem Kampfe siegen Wider Sünde, Höll und Welt; Lass mich nicht danieder liegen, Wenn ein Sturm mich überfällt: Führe mich aus aller Noth, Herr, mein Fels, mein treuer Gott.
Gieb, dass ich sei neu geboren; An Dir als ein grünes Reis Wachse, und sei auserkoren, Durch dein Blut gewaschen weiss: Meine Kleider wahre rein, Meide allen falschen Schein.
Dass mein Theil sei bei den Frommen, Welche, Herr, Dir ähnlich sind, Und auch ich, der Noth entnommen, Als dein Dir getreues Kind, Dann, genahet zu dem Thron, Nehme den verheissnen Lohn.
Welches Wort fasst diese Wonne, Wann ich mit der heilgen Schaar, In dem Stral der reinen Sonne, Leucht auch, wie die Sterne, klar! Amen, Lob sei Dir bereit, Dank und Preis in Ewigkeit.
Theodor Schenk. Died 1727.
Saints in Glory.
He that overcometh shall inherit all things, and I will be His God, and he shall be My son.
_Rev._ xxi. 7.
Who are these, like stars appearing, These before God's throne who stand? Each a golden crown is wearing-- Who are all this glorious band? Alleluia, hark! they sing, Praising loud their heavenly King.
Who are these, who palms are clasping, Like a conqueror, in their hand, When he sees his foeman gasping, Stretched before him in the sand? What the combat, who the foes, Whence this joyful triumph rose?
Who are these, of dazzling brightness, These in God's own truth arrayed, Clad in robes of purest whiteness, Robes whose lustre ne'er shall fade, Ne'er be touched by Time's rude hand? Whence come all this glorious band?
These are they who have contended For their Saviour's honour long, Wrestling on till life was ended, Following not the sinful throng: These, who well the fight sustained, Triumph through the Lamb have gained.
These are they whose hearts were riven, Sore with woe and anguish tried, Who in prayer full oft have striven With the God they glorified: Now, their painful conflict o'er, God has bid them weep no more.
Branches of that Stock that saved them, Where both grace and health unite, In the Lamb's pure Blood they laved them, Washed their robes and made them white: Now adorned with holiness, Shine they in their festal dress.
These like priests have watched and waited, Offering up to Christ their will, Soul and body consecrated, Day and night to serve Him still: Now, in God's most Holy Place, Blest they stand before His Face.
As the hart at noon-tide panteth For the brooks of water clear, For the life-spring Jesus granteth These have groaned, with frequent tear: Now their thirst is satisfied, For they are by Jesus' side.
Lo! the Lamb Himself now feeds them On Mount Sion's pastures fair; From His central Throne He leads them By the living fountains there: Lamb and Shepherd! Good Supreme! Free He gives the cooling stream.
Heavenward now my hands extending, Jesus, Lord, to Thee I pray, Low before Thy footstool bending-- Since on earth I still must stay, In Thy Church still wage my war, Drive, good Lord, my foes afar.
In the strife the conquest send me Over hell, the world, and sin; With Thy grace, O Lord, defend me, When temptation's storms begin: All my dangers bear me through, Lord, my Rock, my Saviour true!
Oh that, Lord, with Thee connected Like a living branch I grew! Make me one of Thine elected, Let me here be born anew; Keep from stain my garments free, Let me no dissembler be.
With the just, who Thee resemble, Let, O Lord, my lot be cast; Far from all that makes me tremble, Let Thy faithful child at last Make Thy pledged reward his own, Ever dwelling near Thy Throne.
With that holy throng uniting, Then what rapture shall be mine! In the Sun's bright beams delighting, I too like the stars shall shine: Lord, for this my voice shall raise Thanks to Thee, and endless praise.
Christi Fusstapfen.
Lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf der uns verordnet ist, und aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens.
Lebt, ihr Christen, so allhier auf Erden, Dass ihr Christo möget ähnlich werden, Der aus dem Leiden Ging zum Vater in das Reich der Freuden. Seht auf die mit eifrigem Verlangen, Die Ihm nach und euch sind vorgegangen; Schaut an ihr Leben, Wie sie euch dazu ein Beispiel geben.
So vollführet eures Herzogs Lehren, Folgt Ihm, wo ihr Ihm wollt angehören: Entsagt dem allen, Was dem Fleisch und Welt noch kann gefallen. Opfert euch Ihm auf und eure Glieder, Fallet unterm Kreuze vor Ihm nieder; Im Kreuzesorden Seid ihr seine Knecht und Ritter worden.
Haltet euch an Ihn, da ihr müsst streiten, Bleibt beständig, Er steht euch zur Seiten: Er hilft euch ringen, Giebt euch Kraft, den Sieg davon zu bringen. Er wird euch, wenn einst es kommt zum Scheiden, Statt der Noth mit seiner Ruh bekleiden: Ihr habt zu hoffen, Was von niemand hier wird angetroffen.
Nur, dass ihr im Glauben hier recht kämpfet, Und die Sünde, euren Feind, stets dämpfet, Der euch mit Haufen Und mit grossem Sturm pflegt anzulaufen. Wer nun glücklich diesen Kampf geendet, Und den schweren Kleinodslauf vollendet, Dem wird die Krone Der Gerechtigkeit geschenkt zu Lohne.
Die bleibt ihm vom Herren beigeleget, Der sein Bildniss ihm ins Herz gepräget, Er wird ihn leiten Zu den Brunnen aller Seligkeiten. Ach, so lohnt der Richter allen denen, Die Ihn lieben und sich nach Ihm sehnen; Er kennt die Seinen, Die drauf warten, dass er mög erscheinen.
Ungenannt.
The Footprints of Christ.
Let us run with patience the race that is set before us, looking unto Jesus, the Author and Finisher of our faith.
_Hebrews_ xii. 1.
O fear not, Christians, that rough path to tread, Whereon blest Footprints of your Saviour lead, His bliss to gain, Who went not up to joy but through sharp pain: Gaze on that countless host with steadfast eyes, His followers, your fore-runners to the skies, And scan their life, Examples each with holy lessons rife.
Would ye to join those chosen ranks ascend, With watchful zeal your King's commands attend, And bid adieu To each unhallowed wish and worldly view: Take up your Cross, beneath it bending low, And for your Master's Will your own forego, Nor count it loss, Knights of the Order of the Holy Cross.
Keep close to Christ, if conflict sore betide; Stand fast, remembering He is at your side, To give you strength In battle, and the victor's crown at length: And when from earth's unquiet scene ye part, His rest shall compensate its keenest smart, And ye shall know Joy ne'er experienced in this world below.
Fight well the fight of faith, and ye shall win; And boldly strive against besetting sin, Which all the way, In varied warfare, shall your progress stay: Whoe'er from those dread lists shall come away, Unscathed, unvanquished, at his dying day, He shall receive The crown of righteousness which Christ shall give:
That righteous crown by Christ in heaven laid up, For those who bear His Image, drink His Cup, Whom He will lead, By springs of ever new delights to feed: Thus will the Judge of all the earth reward All those who love and long to meet their Lord, Whom He will own, At that Great Day, as jewels of His Crown.
Die Himmelsstadt.
Siehe da, eine Hütte Gottes bei den Menschen: Und Er wird bei ihnen wohnen.
Jerusalem, du hochgebaute Stadt, Wollt Gott, ich wär in dir! Mein sehnlich Herz so gross Verlangen hat, Und ist nicht mehr bei mir: Weit über Berg und Thale, Weit über blache Feld Schwingt es sich überalle, Und eilt aus dieser Welt.
O schöner Tag, und noch viel schönre Stund, Wann wirst du kommen schier? Da ich mit Lust, mit Freud und freiem Muth Die Seele geb von mir In Gottes treue Hände, Zum auserwählten Pfand, Dass sie mit Heil anlände In jenem Vaterland.
Im Augenblick wird sie erheben sich Bis an das Firmament, Wenn sie verlässt so sanft, so wunderlich Die Stätt der Element: Fährt auf Eliä Wagen Mit froher Engel Schaar, Die sie in Händen tragen, Umgeben ganz und gar.
O Ehrenburg, sei nun gegrüsset mir, Thu auf der Gnaden Pfort: Wie grosse Zeit hat mich verlangt nach dir, Eh ich bin kommen fort Aus jenem bösen Leben, Aus jener Nichtigkeit, Und mir Gott hat gegeben Das Erb der Ewigkeit!
Was für ein Volk, was für ein edle Schaar Kommt dort gezogen schon? Was in der Welt von Auserwählten war, Seh ich, die beste Kron, Die Jesus mir, der Herre, Entgegen hat gesandt, Da ich noch war so ferne In meinem Thränenland.
Propheten gross und Patriarchen hoch, Auch Christen insgemein, Die weiland dort trugen des Kreuzes Joch Und der Tyrannen Pein, Schau ich in Ehren schweben, In Freiheit überall, Mit Klarheit hell umgeben, Mit sonnenlichtem Stral.
Wenn dann zuletzt ich angelanget bin Im schönen Paradeis, Von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, Der Mund voll Lob und Preis: Das Alleluia reine Singt man in Heiligkeit, Das Hosianna feine Ohn End in Ewigkeit.
Mit Jubelklang dort vor des Lammes Thron, In Chören ohne Zahl, Dass von dem Klang und von dem süssen Ton Erbebt der Freudensaal: Mit hunderttausend Zungen, Mit Stimmen noch viel mehr, Wie von Anfang gesungen Des Himmels selig Heer.
Johann Matthäus Meyfart. 1590-1642.
The Heavenly City.
Behold, the tabernacle of God is with men, and He will dwell with them, and they shall be His people.
_Rev._ xxi. 3.
Jerusalem! thou City towering high, Would God I were in thee! My longing soul doth ever pant and sigh Within thy walls to be; By faith from earth it sallies, And far o'er stretching plains, Far over hills and valleys, Soars till thy gate it gains.
O joyful day, and O thrice joyful hour, When will thy dawn appear, When I, with heart released from sin's dread power, And joy unmixed with fear, My parting soul commending To God's own faithful hand, Shall, at my journey's ending, Reach that blest Fatherland!
Then in a moment shall my spirit quit This lower element; In silent mystery high-soaring flit To heaven's bright firmament, Elijah's chariot mounting, Borne on sustaining hands, That baffle powers of counting, Of joyful angel bands.
Hail, glorious City! O that thou wouldst ope Thy gates of mercy wide, To enter which, with still deferrèd hope, I long have groaned and sighed, While here my weary spirit, In this bleak world of sin, The kingdom I inherit Has thirsted sore to win.
Who are these myriads bright, whose glorious band In countless throng appears, By Jesus sent to meet me on the strand Of this dark land of tears? Of endless life the winners, These are His joy and crown, Whom from this world of sinners He chose to be His Own.
Prophets and patriarchs there, and Christians all Who have, in every age, Endured the cross, or, at their Master's call, Braved persecution's rage, Now, amid joy unbounded, From earthly care set free, With cloudless day surrounded, A dazzling host I see.
When God to his blest paradise of joy My soul at length shall raise, Pleasures shall fill my mind which never cloy, My mouth glad notes of praise: Voices in concord vying There Alleluia sing; Unwearied still replying, There loud hosannas ring.
From choir to choir, before the Lamb's bright throne, The sound is borne along, Till joy's bright temple to the wondrous tone Vibrates in choral song. In notes of exultation Unnumbered voices rise, As since the first creation They echo through the skies.
Das unschuldige Lamm.
Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführet wird.
Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld Der Welt und ihrer Kinder, Es geht und träget in Geduld Die Sünden aller Sünder; Es geht dahin, wird matt und krank, Ergiebt sich auf die Würgebank, Verzicht auf alle Freuden, Es nimmet an Schmach, Hohn und Spott, Angst, Wunden, Striemen, Kreuz und Tod, Und spricht: Ich wills gern leiden.
Mein Lebetage will ich Dich Aus meinem Sinn nicht lassen, Dich will ich stets, gleich wie Du mich, Mit Liebesarmen fassen: Du sollst sein meines Herzens Licht, Und wenn mein Herz in Stücken bricht, Sollst Du mein Herze bleiben: Ich will mich Dir, mein höchster Ruhm, Hiermit zu deinem Eigenthum Beständiglich verschreiben.
Ich will von deiner Lieblichkeit Bei Nacht und Tage singen, Mich selbst auch Dir zu aller Zeit Zum Freudenopfer bringen: Mein Bach des Lebens soll sich Dir Und deinem Namen für und für In Dankbarkeit ergiessen; Und was Du mir zu gut gethan, Dass will ich stets, so tief ich kann, In mein Gedächtniss schliessen.
Was schadet mir des Todes Gift! Dein Blut das ist mein Leben: Wenn mich des Kreuzes Hitze trifft, So kann mirs Schatten geben; Setzt mir der Wehmuth Schmerzen zu, So find ich bei Dir meine Ruh, Wie auf dem Bett ein Kranker; Und wenn des Kreuzes Ungestüm Mein Schifflein treibet um und um, So bist Du dann mein Anker.
Wenn ich soll endlich treten ein In deines Reiches Freuden, So soll diess Blut mein Purpur sein, Ich will mich darein kleiden; Es soll sein meines Hauptes Kron, In welcher ich will vor den Thron Des höchsten Vaters gehen, Und Dir, dem er mich anvertraut, Als eine wohlgeschmückte Braut An deiner Seiten stehen.
Paul Gerhard. 1606-1676.
The Spotless Lamb.
He is brought as a lamb to the slaughter.
_Isaiah_, liii. 7.
A holy, pure, and spotless Lamb Once came to earthly regions; To bear the weight of sins He came, Of this world's countless legions: A weary way He humbly trod; When scourged by man's chastising rod, Bore all with resignation: Mid blows and wounds He silent stood, Till, laid upon the fatal Wood, He died, a meek Oblation.
Then all day long and every day My thoughts on this remaining, Such love with love I will repay, Love constant and unwaning. Lord, Thou shalt be my Beacon-light, To guide me through the world's dark night, And cheer my heart in sorrow; Henceforth myself and all that's mine To thee entirely I consign, From Whom all things I borrow.