Catalanisches Streitgedicht zwischen En Buc und seinem Pferd
Foerster, Wendelin, 1844-1915 [Editor] · 1 chapters· 3,239 words
Das launige Gedicht steht auf Blatt 219a--222c der catalanischen Handschrift 377 der Bibliothek zu Carpentras, derselben, aus welcher A. Mussafia vor kurzem die sieben weisen Meister herausgegeben (Die catalanische metrische Version der sieben weisen Meister, Wien 1876). Vorau...
W. FOERSTER. Catalanisches Streitgedicht zwischen En Buc und seinem Pferd. (Zeitschrift für Romanische Philologie, 1877) Das launige Gedicht steht auf Blatt 219a--222c der catalanischen Handschrift 377 der Bibliothek zu Carpentras, derselben, aus welcher A. Mussafia vor kurzem die sieben weisen Meister herausgegeben (Die catalanische metrische Version der sieben weisen Meister, Wien 1876). Vorausgeschickt ist dem Texte eine ausführliche sprachliche Untersuchung, auf die ich mit M. und der Paragraphenzahl verweise. Alles daselbst über den Testzustand Bemerkte gilt auch von unserm Gedichte; die Ueberlieferung ist sehr verwahrlost, und fast die Hälfte der Zeilen verstösst gegen das Silbenschema. Eine sichere Verbesserung bot sich selten dar. Ich verwies dergleichen Vorschläge in die Anmerkungen.[1] Das prothetische _e_ des _s impurum_ stellte ich, der Hdschr. folgend, nicht her; dasselbe gilt selbstverständlich als Silbe. Es sei noch bemerkt, dass der ganze Codex in einer flüchtigen Cursivschrift abgefasst ist, deren Entzifferung in manchen Fällen mit voller Sicherheit nicht möglich ist; besonders leicht zu verwechseln sind wegen der oft völlig zutreffenden Aehnlichkeit der Züge einerseits _q, g, y, @_, andrerseits _c, l, r, s_ und manchmal _c_. Starke Kürzungen finden sich sehr häufig. Wegen des Inhalts sind zwei provenzalische Gedichte Bertran Carbonels (P. Meyer, Dern. Troubadours, S. 61--65) zu vergleichen, denen sich das altfranz. _Plait Renart de Dammartin contre Vairon son roncin_ (Jubinal Nouv. Rec.
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Das launige Gedicht steht auf Blatt 219a--222c der catalanischen Handschrift 377 der Bibliothek zu Carpentras, derselben, aus welcher A. Mussafia vor kurzem die sieben weisen Meister herausgegeben (Die catalanische metrische Version der sieben weisen Meister, Wien 1876). Vorausgeschickt ist dem Texte eine ausführliche sprachliche Untersuchung, auf die ich mit M. und der Paragraphenzahl verweise. Alles daselbst über den Testzustand Bemerkte gilt auch von unserm Gedichte; die Ueberlieferung ist sehr verwahrlost, und fast die Hälfte der Zeilen verstösst gegen das Silbenschema. Eine sichere Verbesserung bot sich selten dar. Ich verwies dergleichen Vorschläge in die Anmerkungen.[1] Das prothet...